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SUMMARY:(LINEAR) SUBSTANCE im Dialog im Dunkeln
DESCRIPTION:Dialogmuseum\, Hanauer Landstrasse 139-145DAM-Gastspiel im DialogMuseum von 07.11.2005 bis 31.01.2007 \nDie Installation „linear substance“ bleibt noch bis Ende Januar dem „Dialog im Dunkeln“ erhalten.Die Resonanz auf diesen außergewöhnlichen Erlebnisraum ist sehr gut. Er ist Teil der viel nachgefragten Museum-Spezial-Tour. Das Deutsche Architekturmuseum und das Dialogmuseum haben daher beschlossen\, die geplante Laufzeit nochmals zu verlängern. \nDie Installation der Städelschüler Florencia Colombo und Luis Echtegorry hat den vom DAM ausgelobten Wettbewerb gewonnen und ist bereits seit Dezember 2005 im Museumsraum im Dunkeln zu erfahren. Er wurde mit Hilfe von Anna Hesse (DAM) realisiert. Der ca. 30m² große und 4m hohe Raum wird mit unterschiedlichen Röhren (ca. 3cm Durchmesser)\, die von der Decke abgehängt werden\, gefüllt\, so dass sich die Besucher ihren Weg durch den gefüllten Raum bahnen müssen. Dabei entwickeln sie ein Gespür und Gehör für die verwendeten Materialien und spüren durch die von ihnen verdrängte Masse die weiteren Besucher im Raum (es sind jeweils acht Personen in einer Besuchergruppe mit Guide). \nDer Museumsraum ist Teil der Führung und kann nicht getrennt besucht werden. Anmeldung unter Bookingline 0700 – 44 55 60 00 \nDie Realisierung wurde vom städtischen Amt für Wissenschaft und Kunst unterstützt. \nSeit November 2005 ist auch in Frankfurt ein „Dialog im Dunkeln“ möglich. „Dialog im Dunkeln“ basiert auf einem denkbar einfachen Konzept. In komplett dunklen Räumen führen blinde Menschen das Publikum durch eine Ausstellung\, die thematisch gegliedert ist. Ein Rollentausch findet statt: Der Blinde ist im Dunkeln sicher und behält den Überblick\, während die im normalen Leben sehenden Besucher ihre visuelle Wahrnehmung verlieren und blind sind. In Frankfurt ist folgender Parcours vorgesehen: Der Besucher geht durch einen Park in einen Klangraum\, anschließend muss der Main mit einem Boot überquert werden\, um in das Museum zu gelangen\, danach geht es durch eine belebte Stadt abschließend in eine Bar. \n36 Mitarbeiter finden im DialogMuseum aktuellArbeit. 22 Mitarbeiter sind Menschen mit unterschiedlichsten Behinderungen. 10 darunter sind blinde und stark sehbehinderte Menschen – die Experten und Botschafter im Dunkeln. Die Bilanz macht Mut. An den Sonntagen sind noch spontan entschlossene Besucherherzlich willkommen. Wer aber sicher sein will\, sollte unbedingt telefonisch reservieren oder viel Zeit mitbringen. Denn „Dialog im Dunkeln“ kann nur geführt in kleinen Gruppen besucht werden.
URL:https://tempo.dam-online.de/veranstaltung/archiv-linear-substance-im-dialog-im-dunkeln/
LOCATION:Deutsches Architekturmuseum (DAM)\, Schaumainkai 43\, Frankfurt / M.\, Hessen\, D-60596
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SUMMARY:PETER KULKA. Minimalismus und Sinnlichkeit
DESCRIPTION:Im DAM von 12.11.2005 bis 5.2.2006. Weitere Station in
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SUMMARY:PERSONEN UND POSSEN. Architektenportraits und Collagen von Manfred Sack
DESCRIPTION:12. April bis 21. Mai 2006 \nManfred Sack\, 1928 in Coswig (Anhalt) geboren\, ist einer der populärsten deutschen Architekturkritiker. Nach seinem Studium der Kunstgeschichte und seiner Promotion in der Musikwissenschaft war er von 1959 bis 1994 Redakteur der Wochenzeitung „DIE ZEIT“ und schrieb dort im Feuilleton über Architektur\, Städtebau\, Design und Unterhaltungsmusik. Zudem veröffentlichte er zahlreiche Bücher und beteiligte sich mit Beiträgen an weiteren Publikationen und im Rundfunk. \nFür seine journalistischen Arbeiten wurden ihm verschiedene Preise verliehen\, 1970/71 der Theodor-Wolff Preis des Bundesverbandes Deutscher Zeitungsverleger\, 1976 der BDA-Preis für Architekturkritik und 1977 der Europapreis „Pro Musica“ des ungarischen Rundfunks. Manfred Sack ist Mitglied der Freien Akademie der Künste in Hamburg\, Sektion Baukunst \, und der Europäischen Akademie er Wissenschaften und Künste Salzburg. Manfred Sack arbeitet heute als Freier Journalist und lebt in Hamburg. \nSeit Beginn seiner Laufbahn als kritischer Architekturjournalist\, wie er sich selber lieber nennt\, kam es ihm besonders darauf an\, die Architektur der Öffentlichkeit näher zu bringen. In dem Vorwort seines 2000 erschienen Buches „Götter und Schafe“ beschreibt er seine Rolle: „Und für wen ist alles dies geschrieben? Die Antwort eines Journalisten darauf lautet ohne Umschweife: für jedermann. Das einzige\, was er sich vorauszusetzen erlaubt\, ist Neugier – dieselbe Regung\, die ihn doch selber dazu treibt\, etwas zu entdecken\, es so präzis und so vielseitig wie nur irgend möglich zu erkunden und aufzuschreiben.“ In seinen Artikeln schafft es Manfred Sack\, die von ihm gesehenen Gebäude für den Leser mit Hilfe von Worten zu beschreiben und zu beurteilen\, so dass sich dieser ein Bild davon machen kann und Architektur nacherleben kann. Parallel versucht er\, die Umstände und Zusammenhänge der Entstehung einzubringen. \nDas DAM will in seiner Ausstellung in der Aktuellen Galerie zwei bisher eher unbekannte Seiten des Manfred Sack zeigen. Auf der einen Seite werden farbige und schwarz-weiß Fotografien von Manfred Sack präsentiert\, die anlässlich seiner zahlreichen Ortstermine bei Einweihungen von Gebäuden und Besuchen bei Architekten entstanden sind. Teilweise waren diese bereits in kleinerem Format in seinen Zeitungsartikeln und Publikationen zu sehen. Unterstützt werden diese Fotos von kurzen Anekdoten\, die Manfred Sack für die Ausstellung auf seiner typischen Schreibmaschine getippt hat\, und von ausgewählten originalen Zeitungsartikeln. Auf der anderen Seite werden kleinformatige bunte Collagen aus Zeitungen\, Zeitschriften und Postkarten gezeigt\, die als Fingerübung für ihn in Schreibpausen entstanden sind\, und skurrile Bildgeschichten erzählen. \nDie Ausstellung wird von einem Katalog (21cmx15cm\, ca. 80 Seiten; deutsch/englisch) begleitet\, in dem nach einem Vorwort der Kuratorin und mit Hilfe begleitender Essays von Ingeborg Flagge\, Anna von Münchhausen und Jan Störmer ausgewählte Fotografien\, Texte und Collagen zu sehen sind. \n 
URL:https://tempo.dam-online.de/veranstaltung/archiv-personen-und-possen-architektenportraits-und-collagen-von-manfred-sack/
LOCATION:Deutsches Architekturmuseum (DAM)\, Schaumainkai 43\, Frankfurt / M.\, Hessen\, D-60596
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SUMMARY:PERSONEN UND POSSEN
DESCRIPTION:Im DAM von 12. Aprilbis 21. Mai 2006. Weitere Stationen in
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SUMMARY:NEUE STADTMITTE KAIRO  KAYAMANDI HOUSING PROJECT  SPORTLERDORF NEU-DELHI
DESCRIPTION:29. April bis 14. Mai 2006 \nNeue Stadtmitte der Weltmetropole KairoSonderdiplom an der Fachhochschule Frankfurt am Main – Hochbau mit Vertiefung StädtebauPlanung eines Wohn- und Geschäftshauses im Sinne einer Neuinterpretation der traditionellen Karawanserei und städtebauliche Aufwertung des Stadtzenrums Al Azbakeia Garden – Midan Al Opera – Midan Al Ataba \nBearbeitung:Martina WendeBetreuung:Prof. Christin Scheiblauer\, Fachhochschule FrankfurtProf. Dr. Amal Abdou\, Helwan University KairoProf. Dr. Ashraf Elmokadem\, Suez Canal University\, Kairo \ngefördert im Rahmen der Städtepartnerschaft Frankfurt am Main – Kairo \nThe Kayamandi Housing ProjectSonderdiplom an der Fachhochschule Frankfurt am Main – StädtebauNachhaltige Stadt(teil)entwicklung für ein Township in Stellenbosch\, Südafrika \nBearbeitung:Kathrin Adami und Julia DennerleinBetreuung:Prof. Dr. Michael Peterek\, Fachhochschule Frankfurt am Main \nVorstellung der Arbeiten: 29.04.2006 19:00 und 14.05.2006 14:00-17:00 \nPlanungen für ein Sportlerdorf für die Commonwealth Spiele in Neu-Delhi 2010Entwürfe und Diplomarbeiten der Technischen Universität Darmstadt \nBetreuung:Prof. Dr. Kosta Mathéy \n 
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SUMMARY:ARCHITECTURE+TECHNOLOGY AWARD 2006. Europäischer Preis für Architektur und Technik
DESCRIPTION:9. Mai bis 4. Juni 2006 \nGleich für zwei Siegerprojekte hat sich die internationale Jury des Architecture+Technology Award\, Europäischer Preis für Architektur und Technik\, entschieden. Das Preisgeld in Höhe von 75.000 Euro teilen sich die Teams\, die für die Projekte Neubau des Verwaltungsgebäudes der SOKA-BAU in Wiesbaden und für das Kunsthaus in Graz die Unterlagen einreichten. Für den Neubau der SOKA-BAU erhalten die Architekten Professor Thomas Herzog und Hanns Jörg Schrade von Herzog+Partner\, Dipl.-Ing. Architekten BDA aus München und die projektbeteiligten Ingenieurbüros (Bartenbach\, DS-Plan\, Hausladen\, Hross\, Kaiser\, Sailer Stepan u.a.) ein Preisgeld in Höhe von 37.500 Euro. Für das Kunsthaus in Graz bekommen die Architekten des Architekturbüros Spacelab/UK\, Peter Cook\, Colin Fournier aus London und das Ingenieurbüro Bollinger+Grohmann aus Frankfurt am Main den Siegerscheck in Höhe von 37.500 Euro überreicht.Der zusätzlich mit 10.000 Euro dotierte Nachwuchspreis\, der New Talents Award\, geht an Eugenio Pedrazzini aus Lugano. Der Ingenieur erhält den Preis für die drei neuen Flaz-Brücken in Samedan\, Graubünden\, in der Schweiz. \nBesondere Anerkennungen gehen an insgesamt drei Projekte: \nDie Hauptverwaltung der Gelsenwasser AG in Gelsenkirchen von den Architekten Anin.Jeromin.Fitilidis & Partner\, Architekten & Ingenieure aus Düsseldorf und der Ingenieurgesellschaft Transsolar Energietechnik aus Stuttgart. \nDie Geschäftsstelle der Südwestmetall in Heilbronn von Dominik Dreiner Architekt aus Gaggenau und wiederum der Ingenieurgesellschaft Transsolar Energietechnik ausStuttgart. \nDas XLAB\, ein Göttinger Experimentallabor für junge Leute\, realisiert von den Architekten Bez + Kock aus Stuttgart in Zusammenarbeit mit der Ingenieurgesellschaft Weischede\, Herrmann + Partner\, ebenfalls Stuttgart. \nDie feierliche Preisverleihung fand in der Frankfurter Paulskirche statt.Vom 09.05.06 – 04.06.06 werden die Projekte in einer Ausstellung des Deutschen Architektur Museums in Frankfurt gezeigt. \nDer Jury lagen insgesamt 48 Einsendungen aus zwölf Ländern vor\, die alle nach den Kriterien eines vorbildlichen Zusammenspiels von Architektur und Technik zu bewerten waren. Zur Jury zählten: \nProfessor Dr. Dr. h.c. Meinhard von Gerkan\, von Gerkan\, Marg und Partner Architekten\, Hamburg (Vorsitzender der Jury)Professor Brian Cody\, Institut für Gebäude und Energie der Technischen Universität GrazProfessor Dr. Stephan Engelsmann\, Werner Sobek Ingenieure\, StuttgartProfessor Dr. Roland Koenigsdorff\, Fachhochschule BiberachMartin Lepper\, ECE Projektmanagement GmbH & Co. KG\, HamburgSebastian Redecke\, Redaktion Bauwelt\, BerlinFrancis Soler\, Architectures Francis Soler\, ParisDr. Heinrich Wefing\, Frankfurter Allgemeine Zeitung\, BerlinGert Wingardh\, Wingardh Architektkontor AB\, Göteborg \nDie Beurteilungen der beiden Siegerprojekte durch die Jury lauten: \nNeubau SOKA-BAU: Der Neubau der SOKA-BAU in Wiesbaden besticht durch einen ganzheitlichen Ansatz\, bei dem von der Baukörperanordnung bis zur Tageslichtführung\, der Auswahl wartungsarmer Materialien und einem ausgereiften Haustechnikkonzept die Herausforderungen energiebewußten Bauens mit großer Souveränität gemeistert wurden. Ebenso wie die technologischen Aspekte dabei effizient und eher zurückhaltend in Erscheinung treten\, so hat auch die ruhige Gestaltung der Baukörper durch ihre unspektakuläre Formensprache Langzeitqualitäten. (…) Die Grundbeheizung und -kühlung der Büros erfolgen durch thermische Betonkernaktivierung\, deren Nutzung durch Verzicht auf abgehängte Decken und Doppelböden maximiert wird. (…). Die eigens für das Projekt entwickelte Fassade zeigt in besonderer Weise den hohen und konsequenten Integrationsgrad von Architektur und Technik des Bauvorhabens. Das Konzept der natürlichen Belüftung über die Holzfassade wird durch längsgerichtete Durchlüftung der gestuft angeordneten Baukörper ergänzt. Das Energieversorgungskonzept setzt auf eine eigene Basisversorgung mit Kraft-Wärme-Kälte-Kopplung\, um den Primärenergiebedarf zu minimieren. Der Bau ist beispielhaft für eine konsequente Architekturauffassung\, die resourcenschonendes\, intelligentes Bauen aus der Nische verschrobener Öko-Häuser in eine selbstbewusste\, gestalterisch anspruchsvolle Normalität überführt hat. Dass ihm dabei das Spektakuläre fehlt\, ist Teil dieser Haltung und kein Defizit. \nKunsthaus Graz: Der visionäre Wettbewerbsentwurf des Kunsthauses Graz erforderte bei seiner Realisierung ein außerordentlich hohes Maß an integrativer Zusammenarbeit zwischen Architekten\, Ingenieuren und ausführenden Firmen. Es galt\, bei knappem Kostenbudget eine geeignete Konstruktion für den geometrisch sehr anspruchsvollen Freiformkörper zu finden. Die Tragwerksplaner optimierten den Wettbewerbsentwurf in Hinblick auf Tragverhalten und Herstellbarkeit. Sie entwickelten eine doppelt gekrümmte Gitterstruktur aus geschweißten Stahlhohlprofilen\, um eine Schalentragwirkung zu aktivieren. Ebenso anspruchsvoll war die Planung und Fertigung der äußeren Acrylglas-Hülle. Auch wenn die Medienfassade das markanteste Element des Gebäudes darstellt\, steckt das Bauwerk voller weiterer technischer Herausforderungen\, wie etwa die frei tragende „needle“\, als Aussichtspunkt oberhalb des „Eisernen Hauses“. Ihre direkte Anbindung an die große amorphe Blase zeigt\, ebensowie die charakteristischen Dachzapfen\, die Konsequenz der eklektischen Morphologie des Architekten\, die sich bis auf das Archigram-Projekt „Walking City“ von 1964 zurückführen lässt. Hierbei handelt es sich um eine Architektur\, die so bisher technisch nicht realisierbar war. So stellt das Gebäude gleichzeitig ein neuartiges\, zeitgenössisches Projekt und die späte Frucht einer modernistischen Utopie dar (…). \nDie Träger des Preises sind neben der Messe Frankfurt der Bund Deutscher Architekten BDA/Union Internationale des Architectes UIA\, Verband Beratender Ingenieure VBI\, Deutsches Architektur Museum DAM\, Fachinstitut Gebäude-Klima FGK. Unterstützung erfährt der Preis von der Europäischen Kommission Joint Research Centre JRC im Rahmen des European GreenBuilding Programme. \nDer nächste Architecture+Technology Award wird auf der Light+Building 2008 ausgelobt und zur ISH 2009 verliehen. \n 
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DESCRIPTION:Im DAM von 09.05. bis 04.06.2006. Weitere Station in
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SUMMARY:JEAN PROUVÉ. Die Poetik des technischen Objekts
DESCRIPTION:Im DAM von 13. Mai bis 23. Juli 2006. Weitere Stationen in
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SUMMARY:JEAN PROUVÉ. Die Poetik des technischen Objekts
DESCRIPTION:13. Mai bis 23. Juli 2006verlängert bis 30. Juli 2006! \nmit Begleitprogramm \nDie Ausstellung steht unter der Schirmherrschaft von Petra Roth\, Oberbürgermeisterin der Stadt Frankfurt am Main \nEine Ausstellung des Vitra Design Museums\, Weil am Rhein\, in Zusammenarbeit mit dem Deutschen Architektur Museum\, Frankfurt am Main\, und dem Design Museum Factory Konsortium der Tokioter Keio Universität.Mit dieser Ausstellung widmet das DAM dem Werk des französischen Konstrukteurs Jean Prouvé (1901-1984) die erste umfassende Retrospektive in Deutschland. \nAuf Grund eines wachsenden Interesses an technischen Fragen trat das Werk des französischen Kunstschmieds\, Konstrukteurs und Industriellen Jean Prouvé in den letzten Jahren immer mehr in das Bewusstsein einer breiteren Öffentlichkeit und erlebte eine hohe Wertsteigerungen. In der Tat hatten seine Erfindungen in der Konstruktion von Gebäuden und Gebäudeteilen\, vor allem aber auf dem Gebiet der Vorhangfassaden\, ebenso wie seine betont funktionalen Möbel großen Einfluss auf Architektur und Design des 20. Jahrhunderts. \nJean Prouvé begann seine Laufbahn 1916 mit einer Ausbildung als Kunstschmied im Umfeld der von seinem Vater geleiteten École de Nancy\, einer Hochburg des Art Nouveau. Seine Kenntnisse ständig erweiternd\, richtete er 1924 eine eigene Werkstatt ein und entwickelte sich zu einem Spezialisten auf dem Gebiet der Metallblechverarbeitung. Seine Mitarbeit wurde bald von den innovativsten Architekten seiner Zeit in Anspruch genommen. Nachdem ihm mit einem Auftrag von Robert Mallet Stevens das Entrée zum engeren Kreis der Architekturavantgarde gelungen war\, baute er zusammen mit Eugène Beaudouin und Marcel Lods\, mit denen er zwischen 1935 bis 1939 nahe Paris seine ersten technischen wie funktionalen Meisterwerke konstruierte hatte\, den Fliegerclub Roland Garros in Buc und das Maison du Peuple in Clichy. \nAls Gründungsmitglied der Union des artistes modernes zeigte Prouvé ab 1930 auf den Ausstellungen dieser Künstlervereinigung seine ersten Möbel. Die aus Blechen noch einzeln angefertigten Objekte deuten den Charakter der künftigen Arbeiten bereits an: technische Objekte\, die für die maschinelle Produktion bis ins Detail so kompromisslos durchdacht und sauber verarbeitet sind\, dass es nichts zu verbergen gibt und die Konstruktion selbst als bestimmendes Gestaltungselement wirkt. \nWährend des 2. Weltkrieges war Prouvé in der Résistance aktiv und wurde nach der Befreiung für kurze Zeit Bürgermeister von Nancy. In der Nachkriegszeit im Rahmen des Wiederaufbaus entwickelte er zahlreiche Gebäude aber auch Möbel. Bereits vor dem Krieg hatte Prouvé eine kontinuierliche Erweiterung seiner Werkstätten mit Maschinen und Mitarbeiter verfolgt und so nahm er 1947 in Maxéville\, außerhalb von Nancy\, eine ganze Fabrik in Betrieb. Die „Ateliers Jean Prouvé“ boten immer neue Produkte an – von hochspeziellen Einzelanfertigungen bis hin zu Fassadenelementen oder Möbeln in großer Stückzahl. In der Zusammenarbeit mit Architekten wie Le Corbusier\, Pierre Jeanneret\, später Candilis\, Josic und Woods\, Maurice Novarina und Oscar Niemeyer setzte Prouvé deren Pläne jedoch nicht nur einfach um\, sondern leistete immer auch einen eigenen Beiträge zur funktionalen und ästhetischen Qualität ihrer Bauten. \nProuvés Türen\, Fenster\, Fassadenelemente\, konstruktive Systeme und Gebäudeteile\, von denen viele mit eigenen Patenten versehen sind\, entstanden ebenso wie seine Möbel nie als rein gestalterische Ideen\, sondern immer aus der direkten Erfahrung an der Werkbank. Dabei zielte Prouvés technisches Denken auf die größtmögliche\, schöpferische Nutzung des funktionalen Potentials von Material und Arbeit\, sowohl bei der Herstellung wie auch bei der Montage. Da Möbel die einzigen gebrauchsfertigen Gegenstände waren\, die Prouvé vollständig in eigener Regie entwickeln und herstellen konnte\, versiegten seine Ideen für diese Objekte in dem Moment\, in dem er 1953 die von ihm gegründete Fabrik verlassen musste. \nDoch auch ohne sein eigenes „Labor“ blieb der Konstrukteur innovativ\, und binnen kurzer Zeit gelangen ihm vier überaus eigenständige architektonische Hauptwerke: 1954 das aus Restposten seiner früheren Fabrik zusammengestellte Wohnhaus für sich und seine Familie in Nancy und im selben Jahr ein riesiger Pavillon zur Hundertjahrfeier des Aluminiums am Pariser Seineufer\, 1956 der Prototyp eines Fertighauses für das Obdachlosenprogramm des Emmaus-Gründers Abbé Pierre und 1957 die majestätische Trinkhalle von Évian über dem Genfer See. \nZu Prouvés Gesamtwerk gehört neben den Möbeln\, Bauten und zahlreichen Patenten nicht zuletzt eine legendäre Lehrtätigkeit von 1958 bis 1971 am renommierten Conservatoire national des arts et métiers (CNAM) in Paris. Mit seiner umfassenden Analyse technischer Objekte und ihrer Produktionsmittel aber auch der Vermittlung seiner eigenen Arbeitsweise und Weltanschauung begeisterte und beeinflusste Prouvé dort nachhaltig eine ganze Generation junger Architekten. \nDie eindrucksvollen Zeichnungsserien\, mit denen er seine Vorlesungen am CNAM vorbereitete\, sind erhalten geblieben und dienen in der Ausstellung als roter Faden\, der in einer Reihe thematischer Schautafeln Prouvés Werk erschließt. In diesen Bildübersichten erklären die beiden Kuratoren\, die Schweizer Architekten und Architekturhistoriker Bruno Reichlin und Franz Graf\, die verschiedenen Gebäudekonstruktionen\, unterschiedlichen Typen von Verbindungen\, manuelle und maschinelle Produktionsverfahren\, Prouvés Denken in Systemen und Synergien und illustrieren schließlich den Kontext der Architektur und des Designs seiner Zeit. \nIm Mittelpunkt der Ausstellung stehen jedoch die Exponate über 50 Möbel\, zahlreiche Architekturmodelle\, originale Architekturelemente und eine Auswahl der Originalzeichnungen\, die vor wenigen Monaten aus den Archiven in Nancy in die Sammlungen des Centre Georges Pompidou in Paris überführt wurden. Ergänzt um Filme und Computeranimationen zu einzelnen Projekten bietet die Ausstellung eine umfassende Einführung in Prouvés technisches Denken und einen eindrucksvollen Überblick über sein Gesamtwerk. \nDie Ausstellung wird von einem reich illustrierten Katalog begleitet\, der einen strukturierten Überblick über Prouvés Ideen\, seine Produktionsmittel\, die Zusammenarbeit mit Architekten und Ingenieuren sowie seine Möbel\, Gebäude und Konstruktionssysteme vermittelt. Mit Beiträgen von über 40 Autoren und über 600 Abbildungen – darunter von zahlreichen Zeichnungen – sowie Prouvés eigenen Texten liefert dieser von Catherine Dumont d’Ayot und Bruno Reichlin zusammengestellte Katalog die bislang umfassendste Erklärung der Arbeit Jean Prouvés. Den Katalog gibt es in einer deutschen\, englischen\, französischen und japanischen Ausgabe. \nAusstellung und Katalog\, an denen auch die französische Kunsthistorikerin Catherine Coley sowie Prouvés jüngste Tochter\, Catherine Prouvé\, mitgewirkt haben\, wurden gemeinsam mit dem Konsortium „Design Museum Factory“ der Tokioter Keio Universität und unter der Regie des Vitra Design Museum in Weil am Rhein organisiert\, wo die Ausstellung vom 23. September bis Ende März 2007 zu sehen sein wird. \nBegleitprogramm \n28. Juni 2006\, 18 Uhr\, im Auditorium des DAMDie Berliner Rostlaube und die neue Bibliothek von Norman Foster \nEinführung:Berndt Dugall\, Frankfurt\, Direktor der Universitätsbibliothek FrankfurtVorträge:Manfred Schiedhelm\, Berlin\, Architekt und Partner von Candilis Josic WoodsKlaus Ulrich Werner\, Berlin\, Bibliotheksdirektor der Philologischen Bibliothek BerlinChristian Hallmann\, Berlin\, Projektleiter Foster and Partners \nDas als „Rostlaube“ bekannte Gebäude der Freien Universität in Berlin ist Prouvés einziger Bau in Deutschland. 2005 wurde das Hochschulgebäude durch Fosters spektakulären Bibliotheksneubau ergänzt. Foster nimmt Prouvé als Vorbild für sich in Anspruch und konnte sich nun direkt mit ihm architektonisch auseinandersetzen. Die Vorträge spannen den Bogen von der ursprünglichen Planung in den 70er Jahren zur heutigen Erweiterung. \n12. Juli 2006\, 19 Uhr\, im Auditorium des DAM \nMein Vater Jean Prouvé.Vortrag von Catherine Prouvé\, Paris\, Geschäftsführerin der Société civile d’exploitation Jean ProuvéDie Tochter Prouvés verwaltet den Nachlass ihres Vaters und unterstützt aktiv die Aufarbeitung des Werkes. Catherine Prouvé wird über den Mensch Jean Prouvé und die Stationen seines Lebens sprechen. \nWerke von Jean Prouvé von 1923 bis 1984Vortrag von Peter Sulzer\, Gleisweiler\, Prof. em. Universität StuttgartPeter Sulzer ist Autor des vierbändigen Werksverzeichnisses und damit einer der profundesten Kenner von Prouvés Arbeiten. Peter Sulzer wird einen Überblick über Prouvés Œuvre geben. \n23. Juli 2006\, 18 Uhr\, im Auditorium des DAMJean Prouvés TropenhausVortrag von Robert Rubin\, New York\, Prouvé-Sammler1949 hat Prouvé das Tropenhaus als Prototypen für ein kostengünstiges\, vorfabriziertes Gebäude entworfen\, das in Frankreich produziert und in Einzelteile zerlegt in die französischen Überseekolonien verschifft werden sollte. Das sechs mal sechs Meter große Haus hatte Prouvé in seiner eigenen Werkstatt angefertigt. Der einzige gebaute Prototyp stand ein halbes Jahrhundert lang in Brazzaville/Kongo. Der Besitzer Robert Rubin hat das Haus nun dem Centre Pompidou in Paris vermacht. \n 
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SUMMARY:ARCHITEKTURPREIS FARBE ∙ STRUKTUR ∙ OBERFLÄCHE 2006
DESCRIPTION:Ausstellung der Preisträger und ausgewählter Arbeiten31. Mai bis 07. Juli 2006verlängert bis 30.07.2006! \nDer Architekturpreis Farbe·Struktur·Oberfläche 2006 wurde zum zweiten Mal gemeinsam von Baufarbenhersteller Caparol und den Architekturfachzeitschriften AIT und IntelligenteArchitektur ausgelobt. Der Wettbewerb prämiert vorbildlich umgesetzte Farbkonzepte in der Architektur. Vierundneunzig nominierte Arbeiten wurden im Hinblick auf beispielhaften Umgang mit Farbe\, Struktur und Oberfläche im Innenraum\, analog hierzu ebenso herausragende Fassadengestaltungen bewertet. \nAm 25. April tagte das Preisgericht in Ober-Ramstadt. Die Juroren Peter Brückner\, Brückner & Brückner Architekten + Ingenieure\, Tirschenreuth; Bert Haller\, Bert Haller gmbh\, Mönchengladbach; Jan Kleihues\, Kleihues + Kleihues\, Berlin; Corinna Kretschmar\, JOI-Design GmbH Innenarchitekten\, Hamburg; Prof. Matthias Sauerbruch\, Sauerbruch Hutton Architekten\, Berlin;Ralf Murjahn\, Geschäftsführer der Caparol-Firmengruppe\, Ober-Ramstadt und Dietmar Danner\, Chefredakteur der AIT\, ABIT\, Intelligente Architektur und Verlagsleiter der Verlagsanstalt Alexander Koch vergaben angesichts des hohen Niveaus und des breiten Spektrums der eingereichten Bauaufgaben innerhalb der Auslobung drei erste Preise. \nPreisträger des Architekturpreis Farbe · Struktur · Oberfläche 2006 sind Andreas Fuhrimann Gabrielle Hächler Architekten ETH/BSA\, Zürich\, mit dem Projekt Mehrfamilienhaus am Fuße des Üetlibergs in Zürich. In der Jurybegründung hieß es: „[…] das Mehrfamilienhaus spricht durch seine unveredelten einfachen Baumaterialien eine spannungsvolle Sprache und lebt von Vielschichtigkeit und Gegensatz“. \nHild + K Architekten BDA\, München erhielten einen Preis für das Bayrische Forschungs- und Technologiezentrum für Sportwissenschaften in München. Das Projekt beweist\, so die Jury\, „dass ein höchst enges Budget keinesfalls eine „arme“ Architektur zur Folge haben muss.[ …] Die Architekten entschieden sich [..] für einen Vollwärmeschutz\, dem sie jedoch mit delikater Lasurtechnik einen sensiblen gestalterischen Ausdruck gaben.“ \nEin weiterer Preis ging an das Künstlerbüro Jorge Pardo Sculpture\, Los Angeles\, für die Bar am Kaiserteich K21\, Düsseldorf. „Eine Wandmalerei aus sechs Farbtönen zieht sich über die Wände bis an die Decke und bildet so eine angenehme ‚Raumhülle’ für den Gast. Die punktartigen Strukturen der Malerei erinnern an bewegte Lichtpunkte und setzen die Bar – wie in angenehmes\, ‚schummriges’ Licht getaucht – effektvoll in Szene. Ein hinterleuchtetes Band aus Stahl und Acrylglas verläuft als erhabener Streifen über diese Flächen und unterstreicht die Bewegung der ‚Umhüllung’“\, so die Jurybegründung. \nDer Preis der drei Gewinnerbüros ist die Teilnahme jeweils eines Bürovertreters an einer Reise nach Dubai. \nWeitere lobende Erwähnungen sprach die Jury für die folgenden drei Büros und Projekte aus:Barkow Leibinger Architekten\, Berlin\, mit dem Projekt Vertriebs- und Servicezentrum der Trumpf GmbH & Co. KG in Ditzingen\, Carlos Martinez architekten ag fh swb\, Windau\, mit Künstlerin Pipilotti Rist für die Stadtlounge im Bleicheli-Quartier in St. Gallen\, und Grüntuch Ernst Planungs GmbH\, Berlin\, für das Marie-Curie-Gymnaium\, Dallgow-Döberitz.Der Wettbewerbsentscheidung vorab hatte eine prominente Nominierungsjury jeweils bis zu zehn Projekte benannt\, die sie im Rahmen der Auslobung für preiswürdig erachtete. Der Nominierungsjury gehörten folgende Architekturbüros an: Auer + Weber Architekten\, München\, Baumschlager-Eberle Ziviltechniker GmbH\, Lochau\, Brandherm + Krumrey Innenarchitektur\, Köln\, Burkhalter Sumi Architekten\, Zürich\, Cossmann_de Bruyn Architektur Innenarchitektur Design\, Düsseldorf\, Delugan Meissl Associated Architects\, Wien\, Dietz Joppien Architekten\, Frankfurt am Main\, Landau + Kindelbacher Architekten – Innenarchitekten\, München\, Prof. Christoph Mäckler Architekten\, Frankfurt am Main\, Ramseier & Associates Ltd.\, Zürich\, RKW Rhode Kellermann Wawrowsky Architektur + Städtebau\, Düsseldorf\, Talledo Schlegel und Partner\, Frankfurt am Main. \nIm DAM sind in der Aktuellen Galerie bis zum 30. Juli die prämierten Arbeiten sowie eine Auswahl der eingereichten Projekte zu sehen. \n 
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