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SUMMARY:(LINEAR) SUBSTANCE im Dialog im Dunkeln
DESCRIPTION:Dialogmuseum\, Hanauer Landstrasse 139-145DAM-Gastspiel im DialogMuseum von 07.11.2005 bis 31.01.2007 \nDie Installation „linear substance“ bleibt noch bis Ende Januar dem „Dialog im Dunkeln“ erhalten.Die Resonanz auf diesen außergewöhnlichen Erlebnisraum ist sehr gut. Er ist Teil der viel nachgefragten Museum-Spezial-Tour. Das Deutsche Architekturmuseum und das Dialogmuseum haben daher beschlossen\, die geplante Laufzeit nochmals zu verlängern. \nDie Installation der Städelschüler Florencia Colombo und Luis Echtegorry hat den vom DAM ausgelobten Wettbewerb gewonnen und ist bereits seit Dezember 2005 im Museumsraum im Dunkeln zu erfahren. Er wurde mit Hilfe von Anna Hesse (DAM) realisiert. Der ca. 30m² große und 4m hohe Raum wird mit unterschiedlichen Röhren (ca. 3cm Durchmesser)\, die von der Decke abgehängt werden\, gefüllt\, so dass sich die Besucher ihren Weg durch den gefüllten Raum bahnen müssen. Dabei entwickeln sie ein Gespür und Gehör für die verwendeten Materialien und spüren durch die von ihnen verdrängte Masse die weiteren Besucher im Raum (es sind jeweils acht Personen in einer Besuchergruppe mit Guide). \nDer Museumsraum ist Teil der Führung und kann nicht getrennt besucht werden. Anmeldung unter Bookingline 0700 – 44 55 60 00 \nDie Realisierung wurde vom städtischen Amt für Wissenschaft und Kunst unterstützt. \nSeit November 2005 ist auch in Frankfurt ein „Dialog im Dunkeln“ möglich. „Dialog im Dunkeln“ basiert auf einem denkbar einfachen Konzept. In komplett dunklen Räumen führen blinde Menschen das Publikum durch eine Ausstellung\, die thematisch gegliedert ist. Ein Rollentausch findet statt: Der Blinde ist im Dunkeln sicher und behält den Überblick\, während die im normalen Leben sehenden Besucher ihre visuelle Wahrnehmung verlieren und blind sind. In Frankfurt ist folgender Parcours vorgesehen: Der Besucher geht durch einen Park in einen Klangraum\, anschließend muss der Main mit einem Boot überquert werden\, um in das Museum zu gelangen\, danach geht es durch eine belebte Stadt abschließend in eine Bar. \n36 Mitarbeiter finden im DialogMuseum aktuellArbeit. 22 Mitarbeiter sind Menschen mit unterschiedlichsten Behinderungen. 10 darunter sind blinde und stark sehbehinderte Menschen – die Experten und Botschafter im Dunkeln. Die Bilanz macht Mut. An den Sonntagen sind noch spontan entschlossene Besucherherzlich willkommen. Wer aber sicher sein will\, sollte unbedingt telefonisch reservieren oder viel Zeit mitbringen. Denn „Dialog im Dunkeln“ kann nur geführt in kleinen Gruppen besucht werden.
URL:https://tempo.dam-online.de/veranstaltung/archiv-linear-substance-im-dialog-im-dunkeln/
LOCATION:Deutsches Architekturmuseum (DAM)\, Schaumainkai 43\, Frankfurt / M.\, Hessen\, D-60596
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SUMMARY:PETER KULKA. Minimalismus und Sinnlichkeit
DESCRIPTION:12.11.2005 bis 5.2.2006 \nDer 1937 in Dresden geborene Peter Kulka studierte nach einer Maurerlehre in Berlin Weißensee bei Selman Selmanagic. Anschließend war er Mitarbeiter von Hermann Henselmann in Ostberlin. Nach seiner Flucht in den Westen arbeitete er für Hans Scharoun. Als selbständiger Architekt hatte er in der Partnerschaft Herzog\, Köpke\, Kulka\, Töpper und Siepmann einen ersten großen Erfolg mit dem Bau der Universität in Bielefeld. 1979 gründete er sein eigenes Büro in Köln\, dem 1991 eine Niederlassung in Dresden folgte. \nIm Kontext der zeitgenössischen Architektur in Deutschland gilt Peter Kulka als ein Vertreter einer knappen und minimalistischen Formensprache. Zu dieser Einschätzung mag Heinrich Klotz beigetragen haben\, der im Hinblick auf den von Kulka entworfenen Sächsischen Landtag in Dresden prototypisch eine neue Einfachkeit in der Architektur verwirklicht sah. Die prominentesten seiner Bauten neben dem Parlamentsbau in Dresden\, das „Haus der Stille“ der Benediktinerabtei Königsmünster in Meschede\, das jüngst fertiggestellte Bosch-Haus Heidehof in Stuttgart\, oder die Neugestaltung des Kammermusiksaals und Foyers im Konzerthaus Berlin unterstreichen diese formale Einschätzung. \nIhre Qualität erhalten Kulkas Projekte weniger durch eine stilistische Festlegung als durch eine äußerst differenzierte Bezugnahme auf den Ort und eine subtile Sinnlichkeit in der Wegführung und Raumdramaturgie. Das „Weniger“ an offensichtlichen Gestaltungsmitteln kann in seinen Projekten durchaus mit einem „Mehr“ an sinnlicher Raum- und Ortserfahrung einhergehen. Das von außen blockhaft-kubisch wirkende Gästehaus der Benediktiner etwa entfaltet im Inneren das gesamte Programm eines Klosters aus Weg\, Kapelle\, Kreuzgang und Refektorium. Die Geschlossenheit des der inneren Einkehr gewidmeten Baus wird gezielt durch Ausblicke auf die umgebenden Obstbauwiesen aufgebrochen. \nPeter Kulkas Architektur steht beispielhaft für ein zeitgenössische Bauen\, das die Auseinandersetzung mit dem historischen Bestand nicht scheut. Ein guter Teil seiner Planungen der vergangen Jahre ist als Ergänzung oder Sanierung von denkmalgeschützten historischen Gebäuden entstanden. Beispiele dafür sind der Umbau der Herfurtschen Villa für die Galerie für zeitgenössische Kunst in Leipzig\, die Sanierung des Deutschen Hygiene-Museums in Dresden oder die aktuellen Planungen für den Lorenzistock des Alten Hofs in München und zum Wiederaufbau des Dresdner Schlosses. Historische Schichten werden in diesen Projekten aufgenommen und durch eine zeitgenössische Ebene fortgeführt. \nNicht zuletzt ist Peter Kulka auch ein Architekt\, bei dem eine minimalistische Grundhaltung keineswegs mit einer dogmatischen Orientierung am rechten Winkel einhergeht. Für das Sportstadion Chemnitz und den Olympiapark in Leipzig sind Entwürfe entstanden\, die mehr eine offene Landschaft als eine geschlossene Architektur sind. Unter einer wolkenartigen Dachmembran hätte ein unregelmäßiger Stützenwald eine topographische Schichtung der Tribünen getragen. \nDiese erste umfassende monographische Ausstellung über Peter Kulka zeichnet die vielfältigen Entwicklungslinien in seinem Werk nach. Im Zentrum der Ausstellung stehen 22 beispielhafte Planungen der vergangenen eineinhalb Jahrzehnte. In thematischen Gruppen werden unterschiedliche Aspekte seiner Architektur konturiert. \nZu der Ausstellung erscheint in der Edition Axel Menges ein 272 Seiten umfassender Katalog. \n 
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SUMMARY:PETER KULKA. Minimalismus und Sinnlichkeit
DESCRIPTION:Im DAM von 12.11.2005 bis 5.2.2006. Weitere Station in
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SUMMARY:FRIEDENSREICH HUNDERTWASSER. Ein Sonntagsarchitekt. Gebaute Träume und Sehnsüchte
DESCRIPTION:19. November 2005 bis 5. Februar 2006 \nEr liebte die Spirale und die gewundenen Linien und verteufelte die Gerade und den rechten Winkel. Dass ausgerechnet das DAM\, das Oswald Mathias Ungers auf einem quadratischen Grundraster errichtete\, eine Ausstellung von Bauten Hundertwassers und zahlreichen Gemälden mit Architekturmotiven zeigt\, hätte der im Jahre 2000 verstorbene Wiener vermutlich abgelehnt. \nDer größte Teil der Bevölkerung liebt die märchenhaften Bauten Friedensreich Hundertwassers. Die meisten Menschen freuen sich an ihrem Formenreichtum und ihrer bunten Vielfalt. Die Architekturfachpresse und die Architekten haben dafür nur Verachtung übrig. Für sie ist Hundertwasser ein Dilettant und eine Ausstellung über ihn im DAM eine Zumutung. Es ist diese Dialektik einer breiten Massenzustimmung zu Hundertwasser und seiner internationalen Popularität einerseits und der totalen Ablehnung andererseits\, die das DAM zu einer Ausstellung veranlasst haben. Dabei war das erklärte Ziel vor allem im Katalog\, das Vorurteil gegenüber Hundertwasser nachzufragen\, und zwar durch ein breit gefächertes interdisziplinäres Autorenteam\, zu dem der Architekt Arno Lederer gehört\, der Architekturkritiker Gert Kähler\, der Biologe und Verhaltensforscher Bernd Lötsch\, der Kunsthistoriker Wieland Schmied\, der Kunsthistoriker und Philosoph Robert Fleck\, der Soziologe Bernhard Schäfers\, der Psychologe Micha Hilgers\, der Architekt und Kritiker Patrick Zöller. Sie alle bemühen sich um Argumente pro und contra die Bauten Hundertwassers und um eine sachliche Diskussion. \nHundertwassers Bauten\, so einige der Autoren\, beeindrucken wegen des naiven Zugangs\, den sie dem Betrachter ermöglichen. Robert Fleck\, der Direktor der Deichtorhallen in Hamburg\, kommt zu der Charakteristik eines ungemein begabten Querdenkers\, der alles andere war als ein „Verharmloser“\, wie Architekten ihn beschreiben. „Er galt als einer der umtriebigsten Kommunikatoren der Kunstszene\, als raffinierter Routinier\, als mit ‚hundert Wassern‘ gewaschen\, als ‚Behübscher‘ und als gewiefter marktkundiger ‚Tausendsassa‘. In einer lustigen Karikatur hat ihn der Wiener Standard einmal als einen auf allen Hochzeiten tanzenden Derwisch dargestellt\, der durch unzählige Aktivitäten die verschiedensten Wünsche gleichzeitig bedient.“Dem Erbauer von biomorphen Häusern\, von ornamentalen Fassaden\, von bunten Phantasieschlössern sprechen die Autoren des Kataloges die guten Absichten einer sinnlichen Architektur nicht ab. Einig allerdings sind sich alle\, dass Hundertwassers Bauten nicht mit den sanften Kurven der Architektur eines Oscar Niemeyers zu vergleichen sind oder den reich dekorierten gebauten Sinfonien eines Antoni Gaudi. Niemeyers Architektur ist innen wie außen aus einem Guss; Antoni Gaudi war ein großartiger Ingenieur und die meisten seiner Bauten sind ebenso handwerklich bestechend wie statisch innovativ.Dass Hundertwasser den rechten Winkel ablehnte und die gerade Linie verbrecherisch fand\, macht ihn nicht einzigartig. Auch der japanische Metabolismus war jeder starren Ordnung abhold und suchte die Symbiose von Natur und Technik\, von Ordnung und Chaos; für die immer weiter um sich greifende Blobarchitektur gilt als Prinzip der emotionale Schwung gegen die rationale Struktur der Box. „Würfel sind nicht das Maß aller Dinge“\, kommentiert Greg Lynn diese Entwicklung. Seit eine hoch entwickelte Software schwingende\, fließende Architekturen jeder Form möglich macht\, sind ohnehin alle bisher gewohnten geometrischen und perspektivischen Proportionen abhanden gekommen. \n 
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SUMMARY:LICHT-ARCHITEKTUR-PREIS 2005
DESCRIPTION:Ergebnisse des Licht-Architektur-Preises 2005 in der Aktuellen Galerie des DAMvom 17. Dezember 2005 bis 05. Februar 2006 \nDer 1.Preis und die Anerkennungen werden im Rahmen der Ausstellungseröffnung am 16. Dezember um 19.00 Uhr übergeben. \nDer Licht-Architektur Preis 2005\, den das Deutsche Architektur Museum DAM zusammen mit der Messe Frankfurt das zweite Mal ausgelobt hat\, wurdeeinstimmig dem Olympiastadion Berlin – Umbau\, Sanierung und Überdachung zugesprochen. \nDie Architekten sind: gmp Hamburg\, Volkwin Marg und Hubert Nienhoff.die Lichtplaner sind: Conceptlicht Angerer\, Traunreut (Vorentwurf); Edgar Schlaefle\, Berlin (Weiterbearbeitung des Entwurfs und Ausführungsplanung). \n 
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SUMMARY:JUNGE ARCHITEKTEN IN HESSEN 2006. BDA
DESCRIPTION:Ausstellung der eingereichten Arbeiten11. Februar bis 2. April 2006 in der Aktuellen Galerie des DAMEröffnung: 10. Februar 2006 um 18 Uhr \nZur Förderung des Architektennachwuchses lobt der Bund Deutscher Architekten BDA im Lande Hessen alle fünf Jahre den BDA-Architekturpreis „Junge Architekten in Hessen“ aus. Teilnahmeberechtigt sind alle Architektinnen und Architekten\, die zum vorgegebenen Stichtag jünger als vierzig Jahre alt\, Mitglied der Architekten- und Stadtplanerkammer Hessen (AKH) und in Hessen tätig sind. \nDie Auszeichnung ist mit € 10.000 dotiert und wurde den sieben Architekten beziehungsweise Architektenteams zu gleichen Teilen zugesprochen. Preisträger 2006 sind sieben Architekten und Architektenteams: \nFrank Brammer und Bernhard Franken / franken >< architektenPetra Brunnhofer\, Wolfgang Schück und Ilija Vukorep / LOMA\, KasselOle Creutzig und Thomas Fischer / Atelier 30\, KasselFlorian Krieger\, DarmstadtVolker Stengele / stengele + cie.\, Frankfurt am MainKerstin Schultz und Werner Schulz / liquid architekten\, DarmstadtJörg Sturm und Susanne Wartzeck / sturm und wartzeck\, Dipperz \nDie Ausstellung zeigt die prämierten Bauwerke und Projekte anhand von Modellen\, Fotografien und Zeichnungen. \nEs gibt einen zweisprachige Katalog\, der für € 5\,- erhältlich ist. \n 
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SUMMARY:ENGELBERT KREMSER. Anstiftung zum Raum
DESCRIPTION:18. Februar bis 30. April 2006 \nEngelbert Kremser\, geboren 1939 in Ratibor (Oberschlesien)\, ist ein Grenzgänger unter den Architekten\, umstritten und eigenwillig. Seine Erdbauweise steht in der Tradition der organischen Architektur. Mit Antonio Gaudi und Friedensreich Hundertwasser teilt er das Interesse\, Naturformen inArchitektur zu übertragen. Wie sie verpönt er den rechten Winkel. Zu Unrecht ist er fast in Vergessenheit geraten\, obwohl seine seit den siebziger Jahren geäußerte Kritik an der spätmodernen Architektur mit ihren banalen Wohnkisten\, ihrem Funktionalismus\, ihrer Naturferne und ihrem Verkehrsfanatismus heute so aktuell ist wie damals. In Ölbildern auf Kunststofffolie oder Transparentpapier\, in Aquarellen und Collagen schafft er eine ganz andere gebaute Welt\, die es ihm einige wenige Mal vergönnt war in Realität umzusetzen. Jedoch ließ man ihn nur das bauen\, was als „unverdächtig“ erschien: Kindergärten und Spielhäuser. Für sein Spielhaus am Senftenbergring im Märkischen Viertel in Berliner (1969-1973) oder das Café für die Bundesgartenschau in Berlin-Britz (1977-1985) ließ er Erdhügel aufschichten und strukturierte diese mit Harken und selbstgebauten Werkzeugen\, dann ließ er die Negativformen mit Stahlamirungen ummanteln und eine Beton- und Dämmschicht aufbringen. Schließlich wurde die Erde unter dieser Ummantelung abgetragen. Übrig blieben die bizarren\, gegossenen Schalen – erstarrte Positivabdrücke der lebendigen Erde. Kremser bezeichnet seine Konstruktionen deshalb auch als Erdarchitekturen. Für Einzelelemente wie Brüstungen\, Stützen\, Balkone oder Vordächer ließ er auf Holzgerüsten Erdmodellierungen als Schalungsformen aufbringen wie für das Berliner Pflanzenschutzamt (1987-1990). Oftmals arbeiteten auch Kinder mit\, für die er baute. Für Kremser sind Kinder die geborenen (Erd-)architekten und Ingenieure. Die Realisierung der geschwungenen und gekurvten Formen aber war eine Herausforderung. Daher dachte Kremser bereits in den siebziger und achtziger Jahren über Verfahren nach\, mit deren Hilfe digital gesteuertes Baugerät die Modellmaße auf die Erdschalung direkt übertragen konnte. Dies waren Verfahren\, wie sie in der Auto- und Flugzeugindustrie damals schon verbreitet waren. Erst Jahre später sollten mit Unterstützung von computeranimierter Software solche komplexen Verfahren in der Architektur möglich sein\, die mit den Blobmeistern auch das Erscheinungsbild der Architektur nachhaltig veränderten.Was Kremser erträumte\, könnte heute einfacher realisiert werden.Kremser\, der Anfang der sechziger Jahre an der Technischen Hochschule in Berlin bei Willy Kreuser studierte\, arbeitete nach dem Studium bei Hans Scharoun zu einer Zeit\, als dieser die Philharmonie baute. Dieser höhlenartige Konzertraum\, von geschwungenen Treppenläufen ummantelt\, wurde für Kremser ebenso zur Anregung wie Hans Pölzigs Theater- und Kinohöhlen\, Hermann Finsterlins groteske „Wohnlinge“ und Antonio Gaudis geknetete Bauwerke oder die stalaktitenartigen Labyrinthe des Juan O’Gormans in Mexiko. \nDie Ausstellung stellt aber nicht den Erdarchitekten als vielmehr den Maler und Visionär Engelbert Kremser in den Mittelpunkt. In seinen Ölbildern und Collagen ist Kremser frei von allen einengenden Vorgaben. Er schätzt hier vor allem die Spontaneität der Entscheidung. Seine Bilder und die Ausschnitte\, die er seit 2003 aus diesen herausfotografiert und vergrößert\, beschwören eine Gegenwelt zu der von ihm als trist und oft unmenschlich empfundenen Alltagsarchitektur. „Die Wirbel\, Schleiertänze\, Rauschträume dieser Bilder sind von unwiderstehlichem Optimismus. Sie sind raumsüchtig und machen raumsüchtig. Ihre Farbbahnen ziehen den Betrachter in die Tiefe\, reißen Schlünde auf\, fegen wie Tornadosäulen durch die Bildräume\, stauen und verknoten sich\, stiften Himmelfahrten an; kurzum\, sie plädieren für ein anderes\, vitaleres Raumerlebnis als das der einfachen stereometrischen Körper\, der flachgelegten oder hochkant gestellten Kisten“ (Wolfgang Pehnt). Aber immer haben diese Bilder mit dem Thema Raum zu tun\, auch wenn sie keine Grund- und Aufrisse oder architektonische Details zeigen. Sie suggerieren ganz ungewohnte Raumqualitäten. „Kremser bleibt Architekt\, auch wenn er malt“ (Wolfgang Pehnt). \nFür seine Raumbilder bedient sich Kremser einer ungewöhnlichen Technik: Auf Kunststofffolie oder Transparentpapier trägt er Farbschichten auf\, die er dann mit Schablonen und anderen Werkzeugen strukturiert. Viele Farbschichten legt er übereinander\, die er auch teilweise mit Terpentin und anderen Lösungsmitteln bearbeitet. So entstehen durch den Farbfluss seine gänzlich bizarren Raumvisionen\, die von ungeahnten Qualitäten des Bauens zeugen. Wie aber auch bei seinen Erdarchitekturen bestimmt das Material – Erde oder Farbe – die Spielregeln. \nIn seinen Bildern nimmt Kremser den Schwung heutiger dekonstruktivistischer Projekte vorweg. Er weist den Betrachter darauf hin\, dass Architektur nicht nur etwas mit Ökonomie\, Zweck und Funktionalität zu tun hat\, sondern die menschliche Psyche berührt. „Engelbert Kremsers Bilder sind alles andere als fantastische Entwürfe oder luftige Utopien. Sie sind vielmehr so etwas wie ein Dosenöffner für eine zu eng gewordene\, von Nützlichkeits-und Wirtschaftlichkeitserwägungen geprägte […] Vorstellungswelt“ (Gerald Hüther). \nDen Kern der Ausstellung bilden Kremsers großformatige\, suggestive Ölbilder\, schwarz-weiße wie farbige. Daneben werden seine Collagen gezeigt\, in die imaginäre Bauten\, „bewohnbare Großplastiken“ (Wolfgang Pehnt)\, maßstabsgetreu in Aufnahmen von Westberliner Stadtszenen hineinmontiert werden. Bauten\, die die ihm als trostlos erscheinende rektanguläre Wirklichkeit bereichern sollen. Einige von Kremsers Raumvisionen werden als geschnitzte Gipsmodelle (be)greifbar. \nZur Ausstellung erscheint im Eigenverlag ein Katalog\, herausgegeben von Ingeborg Flagge und Christina Budde in deutscher und englischer Sprache\, mit Essays von Wolfgang Pehnt\, Manfred Sack und dem Neurobiologen Gerald Hüther. Der Katalog enthält eine Vielzahl von farbigen und schwarz-weißen Abbildungen von Kremsers Raumbildern. Er kostet 12 € und ist nur im Museum erhältlich. \n 
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SUMMARY:UN STUDIO – Ben van Berkel & Caroline Bos. Entwicklung des Raums
DESCRIPTION:25. Februar bis 30. April 2006Eröffnung: 24. Februar 2006\, 19 UhrPressekonferenz: 24. Februar 2006\, 17:00 \nDas Amsterdamer Büro „UN Studio – van Berkel & Bos – united net for architecture\, urbanism and infrastructure“ ist eines der innovativsten Architekturbüros in Europa. Nicht nur in Architekturkreisen sind ihre Projekte bekannt. Die Erasmus-Brücke (1969) gilt als neue Landmarke von Rotterdam\, ebenso entwickelt sich derzeit die Prinz-Claus-Brücke (2003) in Utrecht zu einem neuen Wahrzeichen der Stadt. Das kleine Wohnprojekt „Möbius Haus“ zwischen 1993 und 1998 in t Gooi entstanden\, mit seinen fluchtenden Wänden und vorbeidriftenden Betonsitzen\, hat- so Niklas Maak -„dem Bauen eine neue Denkperspektive eröffnet.“ Im Mai 2006 öffnet das Neue Mercedes-Benz Museum in Stuttgart seine Tore für das breite Publikum. Die Fertigstellung dieses ersten großen Bauwerks von UN Studio in Deutschland ist ein willkommener Anlass für das Deutsche Architektur Museum das Werk des Amsterdamer Büros und insbesondere seine Entwurfstheorien für ein neues Bauen im digitalen Zeitalter in einer Ausstellung zu präsentieren. \nDie Ausstellung im DAM konzentriert sich dabei auf die Entwicklung des architektonischen Raums oder besser Raumkontinuen in den Projekten von UN Studio in den letzten achtzehn Jahren\, unter denen das Neue Mercedes-Benz Museum in Stuttgart von herausragender Bedeutung ist. Dabei geht es im Wesentlichen um das Planen im „digitalen Zeitalter“ mit Hilfe einer neuen Entwurfsstrategie\, dem sogenannten „Design Model“. Es handelt sich hierbei um eine Methode\, die nicht vordergründig formal ausgerichtet ist\, sondern um ein konzeptionelles Gedankengerüst\, das sich den unterschiedlichsten Projekte anpasst\, variiert und stetig weiter entwickelt wird. Die Notwendigkeit eines solchen Planungswerkzeugs hat mit der Entwicklung digitaler Technologien in der Architektur zu tun\, die es nicht mehr erlauben – so UN Studio – eine jeweils individuelle architektonische Skulptur für einen spezifischen Standort zu kreieren. Geschwindigkeit\, Effektivität und eine konzeptionelle Struktur\, die sich noch unbekannten Einflüssen während der Planung anpassen kann\, sind die Vorteile dieses Werkzeuges. \nDie Ausstellung – eine spezielle Installation von UN Studio – gruppiert sich um die fünf derzeit wichtigsten Entwurfsmodelle des Büros und veranschaulicht sie exemplarisch an unterschiedlichen Projekten. Zwischen den beiden übergreifenden Entwurfsstrategien – dem „Inklusivitätsprinzip“ und dem „Deep Planing“ – entspannt sich eine bewegte\, wellenförmige Topografie im Erdgeschoss des DAM. Ihr liegt eine zweiachsige Struktur zu Grunde. Auf den fünf Wellenbergen für die fünf „Design Models“ werden die für das jeweilige Entwurfsmodell relevanten Projekte mit Diagrammen\, Skizzen und Arbeitsmodellen dargestellt. Quer zu den Wellenbergen verdeutlichen farbige Verbindungslinien die Vielschichtigkeit mancher Projekte in Bezug auf die verschiedenen Entwurfsmodelle. So erscheint der Arnheimer Bahnhof (seit 1996) mit seinen schrägen Stützen nicht nur als klare Darstellung innerhalb des Bereichs „V-Modells“\, er trägt auch starke Züge des „Mathematischen Modells“ und manche seiner Bauelemente demonstrieren den gestalterischen Wechsel des „Blob-Zu-Box Modells“. So steht das Agora Theater Lelystad (2006) mit seiner Verschmelzung orthogonaler und freier Formen für das „Blob-zu-Box Modell“\, der New Yorker CCA Wettbewerb (1996) mit seinem städtebaulichen Grundansatz für das „Deep Planning Modell“\, das verschlungene Utrechter NMR Labor (1997) für die Inklusivität und schließlich das Neue Mercedes-Benz Museum mit seiner Doppelhelix für das „Mathematische Modell“. Alle Exponate innerhalb dieser Installation entstammen der Dynamik des Entwurfsprozesses und zeigen Zwischenstufen und nicht das Endprodukt. Die fertiggestellten Bauwerke werden anhand von überdimensionalen Fotografien entlang der Ein- und Ausgangswände zur Ausstellung präsentiert. \nDie Ausstellung wird von einer zweisprachigen deutsch/englischen Publikation begleitet\, die im Eigenverlag erscheint. Herausgegeben von Peter Cachola Schmal werden in fünf Kapiteln die fünf unterschiedlichen Entwurfsmodelle anhand von exemplarischen Projekten erläutert. Ein Essay der beiden UN Studio Direktoren Ben van Berkel und Caroline Bos beschreibt die Entwicklung der Design Modelle anhand von Diagrammen und FAZ Korrespondent Niklas Maak sieht in den Arbeiten von UN Studio eine gewünschte Nähe zur Hässlichkeit. Der Katalog mit 128 Seiten kostet 15 € und ist nur im Museum erhältlich. \nHauptsponsor der Ausstellung ist die internationale Finanzberatungsfirma Ernst & Young. Ferner wurde die Ausstellung ermöglicht durch die Münchner Autodesk AG\, den Niederländischen Architekturfonds (Stimuleringsfonds voor Architectuur) und die Botschaft der Niederlande in Berlin. \nZur Ausstellung findet ein Begleitprogramm statt: \nVortrag von Ben van Berkel\, UN Studio15. März 2006\, 19 Uhr \nBeton in der Architektur\, Vortragsveranstaltung zum neuen Mercedes Benz Museum\, veranstaltet von Betonmarketing Süd\, der Architekten- und Stadtplanerkammer Hessen und dem Deutschen Architektur Museum24. April 2006\, 13.30 Uhr\, Anmeldung erbeten (begrenzte Teilnehmerzahl) \nVortrag von Ulrike Brandi\, Ulrike Brandi Licht\, Hamburg“Licht entwerfen! Das neue Mercedes-Benz Museum\, Stuttgart”26. April 2006\, 18 Uhr \nSonderführungen mit \nSebastian Schäffer\, UN Studio31. März 2006\, 19 Uhr \nDaniel Birnbaum + Johan Bettum\, Städelschule Frankfurt20. April 2006\, 19 Uhr \nUnkosten für die Sonderführungen9 € (incl. Eintritt u. 1 Glas Prosecco)Anmeldung erforderlich bei \nInka PlechatyTel 069 – 212 – 36706Fax 069 – 212 – 36386Email inka.plechaty@stadt-frankfurt.de \n 
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