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SUMMARY:ALDO ROSSI. DIE SUCHE NACH DEM GLÜCK. Frühe Zeichnungen und Entwürfe
DESCRIPTION:Im DAM zu sehen von August bis November 2003. Weitere Station in
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SUMMARY:ALDO ROSSI. Die Suche nach dem Glück. Frühe Zeichnungen und Entwürfe
DESCRIPTION:16. August – 9. November 2003 \nDas Deutsche Architektur Museum konnte in den frühen achtziger Jahren ein großes Konvolut an Plänen\, Zeichnungen und Modellen von Aldo Rossi direkt erwerben. Es besitzt seitdem eine der bedeutendsten Sammlungen zum Œuvre dieses Architekten. Zum ersten Mal wird diese Sammlung jetzt in einer eigenen Ausstellung gezeigt. \nDer Nachlass Aldo Rossis (1931-1997) ist inzwischen auf die größten Architektur-Sammlungen der ganzen Welt verstreut (darunter das Centro Nazionale per le Arti Contemporanee in Rom\, The Getty Research Institute in Los Angeles und das Canadian Centre for Architecture in Montreal). Das Deutsche Architektur Museum möchte mit seiner Ausstellung einen Beitrag dazu leisten\, diese Sammlungen – wenn nicht real zusammenzuführen\, so doch in einem repräsentativen Überblick des Gesamtœuvres dieses bedeutendsten italienischen Architekten der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts – vorzustellen. \nDie Dokumente im Deutschen Architektur Museum stammen aus den Jahren 1965 bis 1986\, der für Rossi wichtigsten Zeit seines Schaffens. Sie zeigen ausschließlich Projekte in Italien mit Ausnahme seiner Wohn- und Geschäftshäuser an der Wilhelmstraße in Berlin für die Internationale Bauausstellung 1981. Die Ausstellung zeigt seine Zeichnungen und Modelle\, darüber hinaus die beiden eindrucksvollen Skizzenbücher\, die ein Studium seines Entwurfsprozesses aus allergrößter Nähe erlauben und gleichzeitig über einen außerordentlichen graphischen Reiz verfügen. Thematisch werden sein wichtigstes Projekt\, der Friedhof San Cataldo in Modena\, aber auch Entwürfe für Rathäuser\, Schulen und Wohnbauten dokumentiert. \nZur Ausstellung erscheint ein Buch mit teilweise sehr persönlichen Erinnerungen; sie zeigen\, neben dem bekannten Architekten\, Rossi auch als Lehrer\, Kollegen\, Architekturtheoretiker\, Zeichner und Designer. Die Beiträge stammen von Morris Adjmi\, Alberto Alessi\, Carlo Aymonino\, Gianni Braghieri\, Kurt W. Forster\, Toyota Horiguchi\, Vittorio Magnago Lampugnani\, Lionello Puppi\, Marco Brandolisio\, Giovanni da Pozzo\, Massimo Scheurer\, Michele Tadini und Robert Venturi. Dieser Katalog erscheint im Prestel Verlag München/London/New York und kostet als broschierte Ausgabe im Museum 29 Euro\, als gebundene Ausgabe im Buchhandel 49\,95 Euro. \nDie Ausstellung entstand mit freundlicher Unterstützung von Museo Alessi\, Bilfinger Berger Projektentwicklung\, Joachim Franzke\, Architekt in Frankfurt\, der Gesellschaft der Freunde des DAM und der Rosenthal AG. \n 
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SUMMARY:SCHÖNHEIT RUHT IN DER ORDNUNG. Paul Schmitthenner 1884–1972
DESCRIPTION:Paul Schmitthenner 1884-1972 \n16. August – 9. November 2003 \nArchitekturlehrer\, Entwerfer\, StädtebauerAls Entwurfslehrer der „Stuttgarter Schule“ war Paul Schmitthenner (1884-1972) zwischen den Weltkriegen einer der tonangebenden Architekten seiner Zeit. Seine Siedlungen mit virtuos inszenierten Stadtbildern – Staaken bei Berlin (1914-17)\, Plaue bei Brandenburg\, Ooswinkel bei Baden-Baden – lassen vergessen\, dass hier zum ersten Mal genormte Grundrißtypen und Bauteile verwendet wurden. Kennzeichen seiner Wohnbauten\, die seinen Ruf begründeten\, waren regionalistische Einfühlung\, Materialgerechtigkeit\, subtile Raumfolgen und meisterhafte Details. Das mit der Erinnerung an Goethes Gartenhaus in Weimar spielende „Schmitthennerhaus“ prägte das Ideal stilvoll zurückhaltender Wohnkultur maßgeblich. \nArchitekturstreitDer im Elsaß geborene Schüler Richard Riemerschmids gehörte derselben Generation an wie Mies van der Rohe und Walter Gropius. Im Gegensatz zu diesen entwickelte sich Schmitthenner jedoch zum prominenten Wortführer der traditionalistischen Moderne\, die gegen die Avantgarde Stellung bezog. Im zunehmend politisch aufgeladenen Architekturstreit der Weimarer Republik war er eine der Schlüsselfiguren. In der Hoffnung\, Einfluss auf die Baupolitik und die Architektenausbildung des „Dritten Reiches“ zu gewinnen\, beteiligte er sich 1933 an der nationalsozialistischen Gleichschaltung der Architektenverbände\, musste aber bald erkennen\, dass seine Vorstellungen einer maßvollen und handwerklichen Architektur in der auftrumpfenden Diktatur keine Chance hatten. \nDas sanfte GesetzSeit Ende der 30er Jahre nutzte Schmitthenner seine Vorlesungen zur Kritik an der Staatsarchitektur Albert Speers. Sein mehrfach gedruckter Vortrag Das sanfte Gesetz in der Baukunst (1941) erinnerte an das „Geheimnis von Maß und Zahl in Körper und Raum (…) von denen die neuere Kunst in ihrer Schrankenlosigkeit nichts mehr weiß“. Die am Ende oppositionelle Haltung bewahrte ihn nach 1945 nicht vor der Suspendierung von der TH Stuttgart wegen des Engagements zu Beginn des „Dritten Reiches“. Um kaum etwas wurde damals so erbittert gestritten wie um das Pro und Contra der Rückkehr Schmitthenners an die Technische Hochschule in Stuttgart. Der Verlust seines Lehrstuhls besiegelte das Ende der einst bedeutenden „Stuttgarter Schule“. \nAusstellung im DAMDie Ausstellung hat das Ziel\, einen der zentralen Akteure der Architekturgeschichte des 20. Jahrhunderts zum ersten Mal in einer umfassenden Schau zu präsentieren. Ein Blickfang werden die besonders ansprechenden Transparentzeichnungen und Handskizzen des Architekten sein. Einige zeigen reich beschriftete Ansichten und Grundrisse\, die oft durch Konstruktionsdetails ergänzt sind. Die Blätter verdeutlichen die Einheit von Entwurf\, Konstruktion und Gestaltung\, wie sie in Schmitthenners Lehre von der „Gebauten Form“ zum Ausdruck kommt. \nDer KatalogDer Ausstellungskatalog ist eine umfangreiche Werkmonographie\, die im Wasmuth Verlag erscheint (ca. 272 Seiten\, 360 Abbildungen\, ca. 35 Euro an der Museumskasse; Herausgeber: Wolfgang Voigt und Hartmut Frank). Dabei werden Ergebnisse aktueller Forschungen berücksichtigt; viele neu erschlossene Quellen konnten herangezogen werden. Das Interesse gilt zu gleichen Teilen dem Entwerfer\, dem Architekturlehrer\, dem Publizisten (Das deutsche Wohnhaus\, 1. Auflage 1932) und dem umstrittenen Architekturfunktionär Schmitthenner. \nSpender und PartnerAusstellung und Katalog werden gefördert von der Stadt Frankfurt am Main\, von der Hessischen Kulturstiftung\, von Köhler.Architekten BDA\, Frankfurt\, sowie von Prof. Gerhard Müller-Menckens\, Bremen. Die in der Ausstellung verwendeten Modelle wurden von Studenten der Hochschule für bildende Künste in Hamburg gebaut. \n 
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SUMMARY:GROSSE HÄUSER\, KLEINE HÄUSER. BDA Ausgezeichnete Architektur in Hessen 1998–2003
DESCRIPTION:11. Oktober  bis 9. November 2003 \nDie vom BDA Hessen präsentierte Ausstellung fasst die Ergebnisse seiner vier regionalen Architekturwettbewerbe zusammen. Im Rahmen dieser Wettbewerbe werden alle fünf Jahre die folgenden Plaketten verliehen: \nMartin-Elsaesser-Plakette Johann-Wilhelm-Lehr-Plakette Joseph-Maria-Olbrich-Plakette Simon-Louis-du-Ry-Plakette \nAlle 38 ausgezeichneten Bauten werden im DAM mit Fotografien\, Zeichnungen und Modellen vorgestellt. \n 
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SUMMARY:MACH'S NOCH EINMAL. Entwürfe von Studenten der TU Karlsruhe
DESCRIPTION:In der Aktuellen Galerie vom 15.10. bis 16.11.2003 \nDie Studenten von Arno Lederer haben sich bereits bestehende Bauten noch einmal „vorgenommen“. Im zweiten Versuch wollen sie die gleichen Bauaufgaben diesmal\, wie sie meinen\, besser lösen. Die Resultate sind in Form von Modellen und Vorher-Nachher-Dokumentationen zu sehen. Von der ideellen Abrissbirne blieb auch das DAM nicht verschont.
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SUMMARY:LEICHT WEIT I LIGHT STRUCTURES
DESCRIPTION:Im DAM zu sehen von 22.11.03 bis 08.02.04
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SUMMARY:LEICHT WEIT Light Structures. Jörg Schlaich Rudolf Bergermann
DESCRIPTION:22.11.2003 – 08.02.2004 \nMit dieser Ausstellung widmet sich das DAM ein weiteres Mal einem ökologischen und konstruktiven Thema. Die beiden Ingenieure Jörg Schlaich und Rudolf Bergermann gehören seit 35 Jahren zu den Protagonisten der nationalen wie internationalen Architektur. Sie setzen als Tragwerksplaner nicht nur in Zusammenarbeit mit großen Architekten Maßstäbe\, sondern auch als Entwickler eigener Bauten. Ihre Türme\, Brücken und Gebäude zur Energiegewinnung sind außerordentliche Beispiele einer gelungenen Verbindung technischer\, ökonomischer\, ästhetischer und funktionaler Kriterien. \nEs ist die erste monographische Ausstellung über die Arbeiten dieser visionären Planer\, die stets eine enge Verbindung zwischen Praxis und Forschung pflegen. Es dürfte darüber hinaus wohl auch die erste monographische Ausstellung über zwei deutsche Bauingenieure sein.
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SUMMARY:ACHTUNG: BAUgeSTELLE. Fotos von Uwe Lohrer
DESCRIPTION:Ausstellung in der Aktuellen Galerie von 26. November 2003 bis 4. Januar 2004 \n„Achtung Baugestelle“ suggeriert das Deutsche Architektur Museum alle sechs Wochen mit seinen gelb-schwarzen Einladungskarten. Sie bitten zum Besuch von Gebäuden in Frankfurt\, die kurz vor der Fertigstellung stehen und das städtische Publikum neugierig machen. \nDiese Baustellen sind\, solange es sie gibt\, von Zäunen umgebenes Niemandsland in der Stadt. Kein Bewohner Frankfurts weiß – gewöhnlich über Jahre – genau\, was dort entsteht. Neugierig wird man spätestens dann\, wenn ein Bau langsam an Höhe gewinnt und den Bauzaun zu überragen beginnt. Fällt der Zaun nimmt ein weiterer Neubau seinen Platz im urbanen Gefüge der Stadt ein. Baugestelle verbergen in der Regel keine Neubauten\, sondern Gebäude\, die restauriert oder renoviert werden – Kirchtürme\, Bahnhöfe oder andere bedeutende Häuser. \nVerhüllungen durch Baupläne oder Verfremdungen durch Baugestelle schaffen eine eigene Struktur auf Zeit. Gerüste\, Gebäudeverhüllungen und Baugestelle verhelfen den Betrachtern zu ungewohnten Perspektiven. Sie korrigieren die detaillierte Erinnerung an das\, was sich unter der Plane verbirgt. Sie spielen mit dem Christo Effekt: fällt die Hülle oder das Baugestell\, erscheint das von früher scheinbar Bekannte ganz neu\, ganz anders. \nBaugestelle und Verhüllungen haben ihre eigene Ästhetik und ihren eigenen Reiz. Die Fotografien von Uwe Lohrer\, die das DAM in der Aktuellen Galerie ausstellt\, machen dies deutlich. Manchmal weiß der Beschauer nicht\, was er schöner und eigenartiger finden soll\, das Provisorium oder das unter der Verhüllung gelegene eigentliche Gebäude. Manchmal ist das Versprechen der Gerüste einfach die interessantere Realität.
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