BEGIN:VCALENDAR
VERSION:2.0
PRODID:-//DAM Online - ECPv6.15.20//NONSGML v1.0//EN
CALSCALE:GREGORIAN
METHOD:PUBLISH
X-WR-CALNAME:DAM Online
X-ORIGINAL-URL:https://tempo.dam-online.de
X-WR-CALDESC:Veranstaltungen für DAM Online
REFRESH-INTERVAL;VALUE=DURATION:PT1H
X-Robots-Tag:noindex
X-PUBLISHED-TTL:PT1H
BEGIN:VTIMEZONE
TZID:Europe/Berlin
BEGIN:DAYLIGHT
TZOFFSETFROM:+0100
TZOFFSETTO:+0200
TZNAME:CEST
DTSTART:20020331T010000
END:DAYLIGHT
BEGIN:STANDARD
TZOFFSETFROM:+0200
TZOFFSETTO:+0100
TZNAME:CET
DTSTART:20021027T010000
END:STANDARD
BEGIN:DAYLIGHT
TZOFFSETFROM:+0100
TZOFFSETTO:+0200
TZNAME:CEST
DTSTART:20030330T010000
END:DAYLIGHT
BEGIN:STANDARD
TZOFFSETFROM:+0200
TZOFFSETTO:+0100
TZNAME:CET
DTSTART:20031026T010000
END:STANDARD
BEGIN:DAYLIGHT
TZOFFSETFROM:+0100
TZOFFSETTO:+0200
TZNAME:CEST
DTSTART:20040328T010000
END:DAYLIGHT
BEGIN:STANDARD
TZOFFSETFROM:+0200
TZOFFSETTO:+0100
TZNAME:CET
DTSTART:20041031T010000
END:STANDARD
END:VTIMEZONE
BEGIN:VEVENT
DTSTART;TZID=Europe/Berlin:20030301T000000
DTEND;TZID=Europe/Berlin:20030511T000000
DTSTAMP:20260424T212347
CREATED:20030315T110613Z
LAST-MODIFIED:20211208T131238Z
UID:10048152-1046476800-1052611200@tempo.dam-online.de
SUMMARY:OSCAR NIEMEYER. Eine Legende der Moderne
DESCRIPTION:01.03.2003 bis 11.05.2003 \nMit 95 Jahren ist Oscar Niemeyer einer der letzten lebenden Großmeister der modernen Architekturgeschichte. Sein Oeuvre umfasst mehr als 500 Bauwerke und Projekte vor allem in seiner Heimat Brasilien\, aber auch in Frankreich\, Algerien\, in den USA\, Italien und Deutschland. Am bekanntesten sind seine Planungen für Brasilia geworden. Den Wettbewerb für die neue Hauptstadt Brasiliens gewann er 1956 zusammen mit dem Stadtplaner Lucio Costa. Bis 1970 entstanden die monumentalen\, wegen ihrer Offenheit und besonderen Symbolkraft vielgerühmten Repräsentationsbauten rund um den Platz der drei Gewalten -darunter der Nationalkongress\, der Präsidentenpalast und der Oberste Gerichtshof. \nVon der dynamischen Berg- und Flusslandschaft Brasiliens geprägt und die Formbarkeit des Betons ausnutzend hat Niemeyer eine grandios plastische Formensprache entwickelt\, die durch raumgreifende\, organische Konturen und Volumina besticht. Damit hat er sich als einer der wenigen Architekten der Moderne vom Dogma des orthogonalen Rasters befreit. Seine Architektur ist heute – in einer Zeit in der Architekten zunehmend mit amorphen Formen und Strukturen experimentieren – moderner denn je. \nNach Stationen in Sao Paulo\, Rio de Janeiro\, Buenos Aires\, Lissabon\, Paris und Brüssel wird das Deutsche Architektur Museum als einzige Station in Deutschland die von Cecília Scharlach und Haron Cohen kuratierte Oscar Niemeyer-Retrospektive in einer komprimierten Fassung zeigen. \nParallel zur Ausstellung erscheint ein Buch im Birkhäuser Verlag / Basel\, in deutscher und englischer Sprache\, herausgegeben von Ingeborg Flagge und Paul Andreas. Es enthält Beiträge von Paul Andreas\, Max Bill\, Lauro Cavalcanti\, Elmar Kossel\, Carsten Krohn\, Niklas Maak\, Oscar Niemeyer und José Carlos Süssekind. \nAusstellung und Buch werden von Ernst & Young gefördert. \n 
URL:https://tempo.dam-online.de/veranstaltung/archiv-oscar-niemeyer-eine-legende-der-moderne/
LOCATION:Deutsches Architekturmuseum (DAM)\, Schaumainkai 43\, Frankfurt / M.\, Hessen\, D-60596
CATEGORIES:Ausstellung
ORGANIZER;CN="DAM-Deutsches-Architekturmuseum":MAILTO:info.dam@stadt-frankfurt.de
END:VEVENT
BEGIN:VEVENT
DTSTART;TZID=Europe/Berlin:20030326T000000
DTEND;TZID=Europe/Berlin:20030511T000000
DTSTAMP:20260424T212347
CREATED:20030430T064224Z
LAST-MODIFIED:20211208T131236Z
UID:10048154-1048636800-1052611200@tempo.dam-online.de
SUMMARY:JOCHEN FISCHER. Hofarbeiten. Weidenplastiken 2001–2002
DESCRIPTION:26. März bis 11. Mai 2003 \nKünstlerische Biografie \n \n\n\n\n1954\nin Bad Schwalbach geboren\n\n\n1976-1982\nStudium an der Kunstakademie Düsseldorf\, Abteilung Münster. Meisterschüler von Ulrich Erben\n\n\n1982\nFörderpreis der Kunstakademie MünsterFörderpreis des Landschaftsverbandes Westfalen\n\n\n1985\nStädtestipendium Münster-OrleansStipendium der Barkenhoff-Stiftung Worpswede\n\n\n1986\nWilhelm Lehmbruck Stipendium der Stadt Duisburg\n\n\n1988\nDorothea von Stetten Stipendium Bonn\n\n\n1989\nThe Ueno Royal Garden Award\, Hakone Open Air Museum\, Tokyo/Hakone Japan\n\n\n1991\nStipendium Akademie Schloß Solitude\, Stuttgart\n\n\n1993\n1993 Atelierstipendium Käutzchensteig des Berliner Senats\n\n\n1993\nAtelierstipendium Käutzchensteig des Berliner Senats\n\n\n1995\nTRANSFER III Sekretariat für gemeinsame Kulturarbeit in Nordrhein-Westfalen\n\n\n1999-2000\nForschungssemester in Cairo
URL:https://tempo.dam-online.de/veranstaltung/archiv-jochen-fischer-hofarbeiten-weidenplastiken-2001-2002/
LOCATION:Deutsches Architekturmuseum (DAM)\, Schaumainkai 43\, Frankfurt / M.\, Hessen\, D-60596
CATEGORIES:Ausstellung
ORGANIZER;CN="DAM-Deutsches-Architekturmuseum":MAILTO:info.dam@stadt-frankfurt.de
END:VEVENT
BEGIN:VEVENT
DTSTART;TZID=Europe/Berlin:20030416T000000
DTEND;TZID=Europe/Berlin:20030601T000000
DTSTAMP:20260424T212347
CREATED:20030426T064031Z
LAST-MODIFIED:20211208T131234Z
UID:10048153-1050451200-1054425600@tempo.dam-online.de
SUMMARY:FRÜHLICHT. EINE SPURENSUCHE. Fotografien von Rudolf Hartmetz
DESCRIPTION:16.04. – 01.06.2003  in der Aktuellen Galerie des DAM \nDie Schwarz-Weiß-Fotografien des Bautzener Fotografen Rudolf Hartmetz entstanden an den Orten des Mittelmeerraumes\, mit denen wir die Anfänge „unserer“\, der europäischen Kultur verknüpfen. Sie zeigen antike Städte\, Tempel und Palästenicht als archäologische Bestandsaufnahmen\, sondern als romantische Bilder einer idealen Antike. Wie ein Gedicht sind sie imstande\, den Betrachter in die stille\, sonnendurchflutete Traumwelt eines fernen Arkadien zu versetzen. Im klaren Licht des Mittelmeerraumes erscheinen die Mauern\, die Säulen und die antiken Ruinen wie Bühnenbilder eines monumentalen Theaters\, das die Inszenierung eines geheimnisvollen Stückes erwartet. \nZugleich verleiht Rudolf Hartmetz‘ Blick seinen Bildern jedoch eine Entrücktheit\, die sie dem Bedürfnis des Betrachters nach Aneignung und Interpretation entzieht. Bei all ihrer überwältigenden Präsenz ist den Bauten etwas Rätselhaftes zu eigen. Sie sind die Zeugen einer vergangenen Zeit\, die zu kennen und zu begreifen uns bei allem Studium doch niemals möglich sein wird. \nRudolf Hartmetz wurde 1941 in Lodz geboren und wuchs in Hartha in Sachsen auf. Er absolvierte eine Fotografenlehre und studierte anschließend an der Hochschule für Grafik und Buchkunst in Leipzig. Erste selbständige Arbeiten als Dokumentarist beim Aufbau des Erdölverarbeitungswerkes in Schwedt an der Oder\, danach Fotograf bei der Bauakademie in Berlin\, seit 1971 freischaffend. Er lebt seit 1991 in Bautzen.
URL:https://tempo.dam-online.de/veranstaltung/archiv-fruhlicht-eine-spurensuche-fotografien-von-rudolf-hartmetz/
LOCATION:Deutsches Architekturmuseum (DAM)\, Schaumainkai 43\, Frankfurt / M.\, Hessen\, D-60596
CATEGORIES:Ausstellung
ORGANIZER;CN="DAM-Deutsches-Architekturmuseum":MAILTO:info.dam@stadt-frankfurt.de
END:VEVENT
BEGIN:VEVENT
DTSTART;TZID=Europe/Berlin:20030524T000000
DTEND;TZID=Europe/Berlin:20030803T000000
DTSTAMP:20260424T212347
CREATED:20030615T052223Z
LAST-MODIFIED:20211208T131230Z
UID:10048155-1053734400-1059868800@tempo.dam-online.de
SUMMARY:LEHMMOSCHEEN IN MALI. Fotografien von Sebastian Schutyser
DESCRIPTION:24.05. – 03.08.2003 \nNachdem die Ausstellung „Lehm-Moscheen in Mali: Fotografien von Sebastian Schutyser“ im Jahr 2002 mit großem Erfolg im „Maison Européenne de la Photographie“ in Paris gezeigt wurde\, ist sie nun auch in Deutschland zu sehen. \nSebastian Schutyser ist ein junger belgischer Fotograf mit Wohnsitz in Gent\, der seit 1996 einen großen Teil seiner Energien und seines Talentes Westafrika und dort insbesondere Mali widmet. Per Fahrrad oder per Boot hat er über ein Jahr lang das innere Niger-Flussdelta-Gebiet in allen Richtungen durchquert\, eines der faszinierendsten Gebiete des Schwarzen Kontinents. Jenseits der von Touristen und Geschäftsreisenden bevorzugten Routen ist er tief in das Landesinnere von Mali vorgedrungen\, um dort die Besonderheiten von Kultstätten aufzuspüren. Die Symbole dieser ländlichen Gemeinden sind: die Dorf-Moscheen. \nWährend die großen spektakulären Moscheen der historischen Städte von Mali wie etwa die von Timbuktu oder Djenné sehr bekannt sind – und von der Unesco als „Weltkulturerbe“ anerkannt wurden – blieben im Gegensatz dazu die zahllosen kleinen Moscheen auf dem Lande unbekannt. Erst die präzise\, von Sebastian Schutyser durchgeführte Arbeit einer fotografischen Bestandsaufnahme hat die erstaunliche Vielfalt jener Bauwerke vor Augen geführt und ihre außergewöhnliche architektonische Kreativität in den Blickpunkt gerückt.In ähnlicher Weise wie das Ehepaar Becher seit den siebziger Jahren eine Öffentlichkeit die vielgestaltige Morphologie und die kraftvolle Schönheit der Industriearchitektur-Standorte des 19. und 20. Jahrhunderts entdecken ließ\, „erfand“ auch Sebastian Schutysereinen neuen Blick auf die faszinierende Typologie landestypischer\, regional verwurzelter Bauten. Die Schwarzweiß-Fotografien von Sebastian Schutyser bringen eine bildhauerisch-plastische Formensprache zur Geltung\, die ausgesprochen selten ist: es handelt sich um eine künstlerische Verschmelzung von Architektur und Bildhauerkunst. \nDie Baukunst dieser Kultstätten ist das Ergebnis einer Tradition\, die durch teilweise in Vereinigungen zusammengeschlossene Handwerker überliefert und kontinuierlich aktualisiert wird. Es handelt sich bei diesen Bauten nicht um Beispiele einer ausgestorbenen Kultur. Die meisten dieser kleinen Moscheen wurden im 20. Jahrhundert gebaut oder renoviert. Sie reihen sich einerseits in eine lebendig gebliebene Tradition ein undandererseits in die Moderne. \nDie Fotografien von Sebastian Schutyser\, die objektiv sein wollen\, aber auch auf eine emotionelle Wirkung setzen\, sind von eigenartiger Sinnlichkeit. Sie rücken die Kraft und die Schönheit einer Formensprache in den Vordergrund\, die sich der Standardisierung\, der Mechanisierung und der weltweiten Verbreitung entzogen hat. Sie akzentuieren und intensivieren die schützende Massivität des Mauerwerks und stellen die besondere Strukturierung des Lehms heraus\, des alleinigen Baustoffes dieser Moscheen. \nDas im Deutschen Architektur Museum ausgestellte fotografische Ensemble beweist die erstaunliche Vielfalt – und die paradoxe Modernität – dieses afrikanischen Architektur-Kulturerbes\, dessen Intelligenz und Schönheit uns bisher unbekannt war. Gleichzeitig führt es uns eindrucksvoll das Talent eines jungen europäischen Fotografen vor Augen. \nDie Ausstellung umfasst dreißig großformatige Schwarzweiß-Fotografien (94 x 120 cm)\, die im 1. Obergeschoss des DAM präsentiert werden.Ausstellungs-Kurator ist Jean Dethier\, Centre Pompidou\, Paris \nAnlässlich der Ausstellung im DAM veröffentlicht der Junius Verlag\, Hamburg\, Lehm-Moscheen in Mali: Fotografien von Sebastian Schutyser\, hrsg. v. Ingeborg Flagge. 80 Seiten\, 45 s/w-Abbildungen\, Klappenbroschur\, 22.90 Euro \nDas Buch enthält einen Text von Jean Dethier. Seine Einführung soll das Werk von Sebastian Schutyser im Bezug auf die Architektur-Fotografie und mit Blick auf die Geschichte und die Aktualität der Lehmarchitektur einordnen helfen. Die deutsche Anthropologin Dorothée Gruner\, die sich durch ihre Arbeit über die Lehmmoscheen Westafrikas einen Namen gemacht hat\, ordnet die ländlichen Moscheen von Mali in ihren Gesamtkontext neu ein. Der dritte Beitrag stammt von dem französischen Fotografie-Historiker Jean-Luc Monterosso\, dem Gründer und Direktor des „Maison Européenne de la Photographie“ in Paris\, der in einem längeren Interview mit Sebastian Schutyser dessen Persönlichkeit\, seine Motivation und die Zielsetzung seiner Arbeit und seine Arbeitsmethoden befragt. \n 
URL:https://tempo.dam-online.de/veranstaltung/archiv-lehmmoscheen-in-mali-fotografien-von-sebastian-schutyser/
LOCATION:Deutsches Architekturmuseum (DAM)\, Schaumainkai 43\, Frankfurt / M.\, Hessen\, D-60596
CATEGORIES:Ausstellung
ORGANIZER;CN="DAM-Deutsches-Architekturmuseum":MAILTO:info.dam@stadt-frankfurt.de
END:VEVENT
BEGIN:VEVENT
DTSTART;TZID=Europe/Berlin:20030524T000000
DTEND;TZID=Europe/Berlin:20030803T000000
DTSTAMP:20260424T212347
CREATED:20030716T135241Z
LAST-MODIFIED:20211208T131228Z
UID:10048873-1053734400-1059868800@tempo.dam-online.de
SUMMARY:VENEZIA OSCURA. Fotografien von Gerhard Ullmann
DESCRIPTION:24.05. – 03.08.2003 \nEine bewusst heterogene fotografische Annäherung an eine Stadt ist Gerhard Ullmanns Serie „Venezia Oscura“. Über einen Zeitraum von gut fünfundzwanzig Jahren hat sich Gerhard Ullmann mit dieser Stadt auseinander gesetzt. Dabei war ihm nicht an einerBestandsaufnahme der gebauten Stadt gelegen. Vielmehr wollte er der Ambivalenz und Vielschichtigkeit Venedigs und des Lebens in dieser Stadt nachgehen. Darauf verweist auch der Titel der Ausstellung. Das poetisch anmutende „dunkle“ Venedig ist die eigentliche Frage. Was macht das Leben in dieser europäischen Stadt im Wasser aus? Wie gewinnt man ein Bild der Gegenwart- des zwanzigsten Jahrhunderts – von einem so übermächtig von der Geschichte geprägten Stadtkörper ? Hinzu kommt das Gespür des als Architekt ausgebildeten Fotografen Gerhard Ullmann für Widersprüche: Das eigene Bild von der Festigkeit von Architektur verträgt sich wenig mit der labil wirkenden\, im Wasser versinkenden Stadt. \nAls Fotograf\, der immer wieder Bilderserien seines Wohnortes Berlin publiziert hat\, ist sich Ullmann der Gefahr des Sujets Venedig durchaus bewusst. Kaum eine andere Stadt hat so machtvoll das Bild ihrer selbst produziert. In einem gewissen Sinn wird die Vorstellung von Venedig immer noch bestimmt von den Gemälden Canalettos; im zwanzigsten Jahrhundert haben die einschlägigen Venedig-Filme das ihre dazu beigetragen. Als Bilderstadt ist Venedig gefangen im eigenen Klischee. Dieser Eindruck wird verstärkt durch das theatralische\, maskenhafte Moment der prunkvollen Fassaden. Die Gebäude besitzen eine eindeutige Schauseite mit dem repräsentativen Haupteingang vom Kanal. Architektur als Gehäuse sozialer Interaktionen hat hier offensichtlich zu einer Form gefunden\, die Inszenierung und Alltagsleben gleichermaßen ermöglicht. \nAus diesen Widersprüchlichkeiten speist sich Gerhard Ullmanns Fotoserie „Venezia Oscura“. Es ist nicht ein systematisch-analytisches Verzeichnen der Stadt\, sondern das Ergebnis vieler Streifzüge. Die Rolle des Fotografen als Voyeur ist in dieser Stadt gleichsam vorgegeben. Insofern durchzieht Ullmanns „Venezia Oscura“ ein beiläufiges Aufmerken beim Durchmessen der Stadt\, die plötzliche situative Wahrnehmung eines Ortes.„Venezia Oscura“ ist auch der Versuch einer epischen Erzählung. Nicht zuletzt ist der Bilderfluss von den unterschiedlichen Tempi der Wahrnehmung bestimmt: Die Weite der Plätze erzeugt ein wesentlich ruhigeres Panorama als die verengte Beschleunigung des Blickes in den oft nur einen Meter breiten Gassen.Dabei stößt Gerhard Ullmann immer wieder auf die Ungleichzeitigkeit\, das Nebeneinander von historischer Stadt und Gegenwart.Von daher ist „Venezia Oscura“ auch die Selbstvergewisserung über die Illusion\, dass Venedig etwas bereithält\, was andere Städte verloren haben. Ob diese Illusion der Wirklichkeit Venedigs entspricht\, ist die offene Frage\, die hinter diesem Zyklus steht. In jedem Fall aber ist es eine Illusion\, die wir erhalten möchten. \nPubliziert wurde Gerhard Ullmanns Fotozyklus in folgendem Band: Venezia oscura / Gerhard Ullmann. Einführung Lucius Burckhardt. [Übers. ins Engl.: Michael Robinson]\, Stuttgart \, London : Edition Menges\, 2002\, 95 S.\, Text dt. und engl.\, Gewebe: 59.00 Euro. \n 
URL:https://tempo.dam-online.de/veranstaltung/archiv-venezia-oscura-fotografien-von-gerhard-ullmann/
LOCATION:Deutsches Architekturmuseum (DAM)\, Schaumainkai 43\, Frankfurt / M.\, Hessen\, D-60596
CATEGORIES:Ausstellung
ORGANIZER;CN="DAM-Deutsches-Architekturmuseum":MAILTO:info.dam@stadt-frankfurt.de
END:VEVENT
BEGIN:VEVENT
DTSTART;TZID=Europe/Berlin:20030524T000000
DTEND;TZID=Europe/Berlin:20030804T000000
DTSTAMP:20260424T212347
CREATED:20030717T101901Z
LAST-MODIFIED:20211208T131232Z
UID:10048874-1053734400-1059955200@tempo.dam-online.de
SUMMARY:AUFTRITT: DIE CAMPI VENEDIGS. Sechzehn Studien zum architektonischen Raum
DESCRIPTION:24.05. – 03.08.2003 \nVenedig – Stadt der Alltagsgeschichten\, die auf den unzähligen Campi innerhalb des vielfach vernetzten städtischen Gewebes stattfinden. Auf den ersten Blick bildet eine fast „unscheinbare“ Architektur den Raum für das Zusammenleben der Bewohner\, der durch das Handeln\, die Aufenthalte und Wege der Menschen alltäglich neu erzeugt wird. Die einnehmenden szenischen Qualitäten des Stadtraumes dienen als Hintergrund für die immer wiederkehrenden „Auftritte“ der städtischen Akteure – der Bewohner\, aber auch der Touristen gleichermaßen. Es sind die Alltagsaktivitäten\, die als konkrete räumliche Erfahrung\, d.h. durch das „kreative“ Bespielen des öffentlichen Raumes\, individuelle wie auch kollektive Verbundenheit mit dem städtischen Umfeld erzeugen. \nIm Anschluss an eine Exkursion mit Studenten der Universität Karlsruhe haben Alban Janson und Thorsten Bürklin versucht\, diesen Identitätsgehalt offen zu legen und dabei räumlich-funktionale Zusammenhänge zu Tage gefördert\, die das alltägliche Miteinander bestimmen. Dazu wurde von der einnehmenden Kulissenarchitektur des Canale Grande oder des Markusplatzes bewusst Abstand genommen und das Hauptaugenmerk auf die Campi hinter den Kulissen der Repräsentationsarchitekturen Venedigs gelegt. \nDie Campi sind die unzähligen Quartiersplätze Venedigs. Campo heißt Wiese\, Feld\, Acker. Der Name erinnert an die Besiedlungsgeschichte der Lagunenstadt. Die verlandeten Inseln der Lagune wurden vom Wasser her besiedelt. Deshalb wurden die relativ kleinen Erdflecken zunächst an den Rändern bebaut. Das in der Mitte übrig gebliebene Feld – der campo – diente dem Ackerbau. Dort befand sich auch diegemeinsame Zisterne. Später kamen dann in der Regel Kirchbauten hinzu. In einem modernen Sinne geplant waren die Campi also nicht. Kein „Masterplan“ hat das Verhältnis von öffentlichem und privatem Raum im Voraus geregelt. \nDie Campi sind um die unmittelbaren Bedürfnisse der Bewohner und die Vorgaben der Topographie herum entstanden. Bis heute besteht nicht nur das städtebauliche Gewebe\, sondern auch die szenische Faszination\, die durch das Bewegen und Handeln im Raum immer wieder neu entsteht. \nDie durchgeführte Stadtraumanalyse setzt an diesem Punkt an und beobachtetsowohl den städtischen Akteur wie das gebaute Ambiente. Sechzehn Campi wurden modellhaft ausgewählt.Die einzelnen Plätze der Untersuchung erhielten ein eigenes Motto. Damit wird ein herausragendes Charakteristikum vorgestellt\, ohne den Anspruch zu erheben\, mit Hilfe des einen Mottos einen öffentlichen Raum bereits in all seinen Nuancen erfasst zu haben. Denn zahlreiche\, auch miteinander konkurrierende Raumsituationen machen in ihrer Gesamtheit die Eigenschaften eines Platzes aus. \nDie Ergebnisse der Untersuchung zu den venezianischen Campi wurden in einem Buch publiziert: Alban Janson\, Thorsten Bürklin\, Auftritte Scenes. Interaktionen mit dem architektonischen Raum: die Campi Venedigs. Interaction with Architectural Space: the Campi of Venice. Deutsch / Englisch. Birkhäuser\, Basel\, Boston\, Berlin 2002\, 272 Seiten\, 65 Euro. Das Buch kann im DAM erworben werden. \n 
URL:https://tempo.dam-online.de/veranstaltung/archiv-auftritt-die-campi-venedigs-sechzehn-studien-zum-architektonischen-raum/
LOCATION:Deutsches Architekturmuseum (DAM)\, Schaumainkai 43\, Frankfurt / M.\, Hessen\, D-60596
CATEGORIES:Ausstellung
ORGANIZER;CN="DAM-Deutsches-Architekturmuseum":MAILTO:info.dam@stadt-frankfurt.de
END:VEVENT
END:VCALENDAR