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SUMMARY:BRÜCKNER + BRÜCKNER. Kulturspeicher Würzburg
DESCRIPTION:13. September bis 13. Oktober 2002 \nEin 160 Meter langes und 18 Meter schmales Speichergebäude\, nördlich der Würzburger Innenstadt am Main gelegen\, wurde von den jungen Architekten Christian und Peter Brückner aus Tirschenreuth zu einem Museum umgebaut und im Februar dieses Jahres eröffnet. Der Kulturspeicher beherbergt die Sammlung „Konkrete Kunst in Europa nach 1945“ des Berliner Vermögensverwalters Peter C. Ruppert sowie die Städtische Galerie mit Werken mit Mainfranken verbundener Künstler des 19. und 20. Jahrhunderts.Damit ist nach dem Schweinfurter Museum Georg Schäfer und dem Nürnberger Neuen Museum das dritte eigens für die Kunst der letzten beiden Jahrhunderte geschaffene Haus in Franken entstanden. \nDie Gewinner des Wettbewerbs von 1996 erhielten vom Gebäude die eindrucksvollen Längsfassaden\, entkernten es ansonsten weitgehend und ersetzten die innere Struktur durch Betonkuben. Neue Anbauten an den Kopfseiten und weitere applizierte Bauteile aus Stahl\, Glas und Stein stehen zur alten Fassade in reizvollem Kontrast.Für die Räume wurde ein indirektes Beleuchtungssystem speziell entwickelt\, das Decken und Wände in strahlendes weißes Licht taucht. So entsteht eine eigenwillige Innenwelt\, die sich von der äußeren Erscheinung des Gebäudes stark abhebt.
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SUMMARY:MYTHOS HELLERAU
DESCRIPTION:Im DAM von Oktober 2002 bis Januar 2003. Weitere Station in
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SUMMARY:ARCHITEKTUR ZUM ANFASSEN. FSB Greifen und Griffe.
DESCRIPTION:Die Ausstellung war im DAM zu sehen von Oktober 2002 bis Januar 2003. Weitere Station in
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SUMMARY:ARCHITEKTUR ZUM ANFASSEN. FSB Greifen und Griffe
DESCRIPTION:Architecture within our grasp. FSB handle culture \n5. Oktober 2002 – 5. Januar 2003 \nDas Deutsche Architektur Museum präsentiert unter dem Titel „Architektur zum Anfassen. FSB Greifen und Griffe“ Türdrücker der Moderne. Türdrücker sind zum Anfassen da\, sie fordern den Benutzer geradezu dazu auf. Die Form des Griffs weist der Hand den Platz\, an dem sie anpacken und hinunterdrücken soll. Liegt der Türdrücker gut in der Hand\, dann weist er die von Otl Aicher geforderten vier entscheidenden Elemente auf: Zeigefingerkuhle\, Daumenbremse\, Ballenstütze und Greifvolumen. – Aber sind Türgriffe Architektur ? Sie sind Teil der Tür\, damit letztlich Bestandteil des Bauwerks. Sie sind Architektur en miniature und Spiegelbilder der künstlerischen Haltung ihrer Schöpfer. Nirgendwo wird das so deutlich wie bei dem berühmten Türdrücker von Walter Gropius und Adolf Meyer\, den diese für das Musterhaus am Horn in Weimar 1922 entwarfen und der als Bauhaus-Drücker in die Designgeschichte einging. Er besteht aus rein stereometrischen Formen\, wie sie Gropius für das „Neue Bauen“ forderte. Der Türdrücker\, den der Philosoph Ludwig Wittgenstein 1927/28 für das Haus seiner Schwester in Wien\, fertigen ließ\, ist eine einfache technische Lösung in einer „schlichten“ Form. Er verweist auf die Grundlagen von Wittgensteins Philosophie\, welche die Mechanik als Paradigma der Wissenschaften betrachtet. \nMit den Idealen des Gesamtkunstwerkes der jungen Moderne um 1900 gewann auch ein so kleiner Gegenstand wie der Türdrücker an Bedeutung. Viele der seriell produzierten Türdrücker waren zunächst für bestimmte Gebäude entworfen worden. So schuf Richard Riemerschmid um 1910 einen schmucklosen Türdrücker für die Deutschen Werkstätten in Hellerau\, Hans Poelzig den „Reichsreformdrücker“ für den IG-Farbenkomplex in Frankfurt und später Max Bill einen eigenen Türdrücker für die Ulmer Hochschule. Für die zeitgenössischen Architekten und Designer ist es vor allem die Firma FSB in Brakel\, die ihnen die Möglichkeit eröffnet\, ihre Türdrückerentwürfe bis zu seriellen Produkten reifen zu lassen.Den Anstoß dazu gab der mittlerweile legendäre Workshop in Brakel im Jahre 1986\, zu dem der damalige Geschäftsführer von FSB Jürgen W. Braun namhafte Architekten und prominente Designer aus aller Welt eingeladen hatte. \nDie Ausstellung thematisiert das Verhältnis von Gebäude und Türdrücker. Wie spiegelt der Türdrücker die architektonische Konzeption des Gebäudes und die Architektursprache seines Entwerfers wider ? Von den oben genannten historischen Türdrückern bis zu den neuesten Produkten von FSB – Türdrücker von rahe+rahe für das Campusgebäude in Dessau\, Türdrücker von Hans Kollhoff für die Berliner Leibnitzkolonnaden oder Christoph Mäcklers Türdrücker für den Umbau der Ofenhalle der Degussa in Hanau – sind dreizehn Gebäude und ihre Türdrücker zu sehen. Neben dieser Präsentation arbeitet die Ausstellung mit surrealistischen Irritationen\, die um das Thema „Öffnen und Schließen“ kreisen:ein Filmausschnitt aus „Orphée“von Jean Cocteau mit Jean Marais\, ein Nachbau der Tür „Gradiva“ von Marcel Duchamp\, eine Kopie des Gemäldes von Renée Magritte. Um die Griffeigenschaften und die berühmten vier Gebote des Greifens zu testen\, gibt es für die Besucher haptische Boxen. \nAusstellungskonzeption und Gestaltung übernahmen für das DAM die Kuratoren Bettina Rudhof und Falk Horn. \nZur Ausstellung im DAM erscheint ein Katalogbuch herausgegeben von Ursula Kleefisch-Jobst und Ingeborg Flagge im anabas-verlag Darmstadt. Es enthält Beiträge von Gernot Böhme\, Gerda Breuer\, Oliver Elser\, Heidi Helmhold\, Alban N. Herbst\, Barbara Mundt\, Stephan Ott\, Dagmar Steffen\, Jörg Stürzebecher\, Jan Teunen.Die Autoren beschäftigen sich in wissenschaftlichen\, literarischen und auch satirischen Texten mit Türdrückern und Griffen\, dem Greifen und Be-greifen. „Türdrücker sind Mittel der Weltentdeckung“\, bemerkt der Philosoph Gernot Böhme in seinem Beitrag. Große Worte über einen kleinen Gegenstand\, der aber\, einmal in den Blick genommen\, nicht nur Türen öffnet\, sondern Welten erschließen kann. In diesem Sinne ist eher ein Lesebuch für Entdeckungsfreudige entstanden\, in dem die Autoren aus dem Blickwinkel ihres jeweiligen Betätigungsfeldes ihre eigene Klinken-Welt öffnen. \nAusstellung und Katalog wurden mit finanzieller Unterstützung von FSB realisiert. \n 
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SUMMARY:MYTHOS HELLERAU. Ein Unternehmen meldet sich zurück
DESCRIPTION:Eine Ausstellung der Deutschen Werkstätten Hellerau im Deutschen Architektur Museum05.10.2002 bis 05.01.2003 \nAls zu Beginn des vergangenen Jahrhunderts die Debatte um die Architekturreform begann\, mit der Architekten und Formgeber sich gegen den Kitsch des Historismus im Kaiserreich wandten\, waren die Deutschen Werkstätten Hellerau und ihre Protagonisten Karl Schmidt undRichard Riemerschmid ganz vorn dabei. Das Unternehmen war neben Bauhaus und Werkbund eine der Speerspitzen im Kampf um eine neue\, zeitgemäße Form. \nEs überstand den Ersten Weltkrieg\, die Weltwirtschaftskrise und überlebte auch das „Dritte Reich“. In der DDR war es ein Volkseigener Betrieb\, dessen nie völlig linientreue Möbel in der Bevölkerung sehr geschätzt waren. Nach der Wende wurde das Unternehmen privatisiert und bestand erfolgreich einen jahrelangen Kampf ums Überleben in der Marktwirtschaft. Die Frankfurter Allgemeine Zeitung beschrieb am 8. Dezember des Vorjahres: „Heute zählen Innenarchitekten die Möbelwerkstätten Hellerau zu den besten Europas.“ \nVom ersten Tag an waren qualitativ überlegene Lösungen und ein kluger Umgang mit denMaterialien die zentralen Themen von Karl Schmidt. Als praktisch erstes Unternehmen in Deutschland waren die Deutschen Werkstätten Hellerau in der Lage\, die Kunst des feinen Handwerks mit der neuen Industriekultur und ihren Maschinen erfolgreich zu kombinieren. Auch heute ist ein Geheimnis des Erfolgs in Hellerau\, daß es wieder gelingt\, die Fähigkeiten des klassischen Handwerks mit denen modernster Maschinen zusammen zu bringen. \nIn der Geschichte der deutschen Architektur sind die Deutschen Werkstätten Hellerau ein spannendes ästhetisches\, aber auch soziales Experiment. Das gilt besonders für die Gartenstadt\, die zu Beginn des letzten Jahrhunderts auf Betreiben von Karl Schmidt entstand. Auch heute noch existiert sie als ein lebendiger Teil Dresdens. Das Unternehmen hat die letzten zehn Jahre nach der Privatisierung genutzt\, um sich wieder eine seiner ursprünglichen Bedeutung entsprechende Rolle zu geben. Nun soll im Deutschen Architektur Museum eine erste Bilanz gezogen werden. \nGezeigt wird die Bedeutung der Deutschen Werkstätten Hellerau über fast ein Jahrhundert hinweg\, durch Kaiserreich\, Weimarer Republik\, „Drittes Reich“\, DDR bis hin zum wiedervereinigtenDeutschland. Zu besichtigen sind gut 100 Jahre eines Unternehmens\, das inDeutschland Industriegeschichte geschrieben hat unter den verschiedensten politischen Vorzeichen.
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SUMMARY:SKULPTUREN VON FERO FREYMARK
DESCRIPTION:5. Oktober 2002 – 16. Februar 2003 \nIm Vordergrund steht für den 1939 in Köln geborenen Architekten Fero Freymark die Faszination „Stein“. Seit über 25 Jahren sucht er in der unendlichen Vielfalt der Natursteinwände und den Steinbrüchen der Provence seine Strukturen und Formen. Die mehr als 15 m hohen Kalksteinbrüche mit ihren gigantischen Ausdehnungen dienen ihm als Naturatelier. Durch regelmäßige Sprengungen entstehen dort immer wieder neue Strukturen. Die künstlerische Arbeit besteht für Freymark in einem Dialog mit dem Stein. In seinen Werken wird die ästhetische Qualität\, die Energie und das Wesen der Steine lebendig. \n 
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SUMMARY:VORBILDLICHE BAUTEN IM LAND HESSEN. AKH
DESCRIPTION:10. Oktober bis 07. November 2002 \nDas Hessische Ministerium der Finanzen und die Architekten- und Stadtplanerkammer Hessen verliehen im Jahr 2002 wieder den Architekturpreis „Auszeichnungen vorbildlicher Bauten im Land Hessen“.Der thematische Schwerpunkt lag diesmal bei Wohnen/Wohnumfeld und umfasste Leistungen\, die in den Jahren 1997 bis 2001 realisiert wurden. Die Preisverleihung der ausgezeichneten Arbeiten fand am 5. Februar 2002 im Deutschen Architektur Museum in Frankfurt statt.
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SUMMARY:AFGHANISTAN ZERO. Fotografien von Simon Norfolk
DESCRIPTION:23.10.2002 – 24.11.2002 \nFinissage am Sonntag\, den 24.11.2002 um 15:00 Uhr\, mit einer Auktion der Bilder zugunsten eines afghanischen Kinderhilfsprojekts. \nDie völlige Zerstörung der afghanischen Infrastruktur nach Jahren kriegerischer Auseinandersetzungen und den amerikanischen Bombardements ist Thema der engagierten Fotografien von Simon Norfolk. Die Bilder entstanden im Jahre 2001 und 2002.Das Gerippe eines Teehauses\, die Stahlträger des Flughafens oder die Ruine eines alten Regierungsgebäudes erinnern an apokalyptische Visionen einer in ihrem Zerstörungspotential nahezu unvorstellbaren Gewalt. Das ansonsten kaum zu vermittelnde Ausmaß an Not und Verwüstung wird durch Norfolks untrüglichen Blick für die sich überlagernden Spuren der Zerstörung erfahrbar. \nDie Ausstellung ist in Zusammenarbeit mit dem Fotografie Forum international\, Frankfurt Main entstanden.
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